Blog

TOP News

Beitrag finden

Beliebte Beiträge

Workshop – intensiv, offen, wegweisend

Wegweiser in alle Richtungen in England

Lernen vs. Erarbeiten

Mit Sicherheit hat jeder schon mal an einem Seminar teilgenommen. Und an einem Workshop? Fragen Sie sich auch gerade, was der Unterschied zwischen den beiden ist?

Manchmal, so scheint es, wählen die Veranstalter ganz willkürlich die Bezeichnung für ihre Veranstaltung. Seminar? Workshop? Einerlei. Dabei gibt es einen sehr großen Unterschied!

Seminar

Ein Seminar ist eine Lehrveranstaltung. Hier geht es darum etwas zu lernen, Wissen in kleinen Gruppen zu erlangen und es zu vertiefen. Solche Veranstaltungen werden von Seminarleitern durchgeführt, sodass ausgewählte Themen unter Anleitung erarbeitet und geübt werden. Der Trainer führt dabei die Teilnehmer mit der Aufgabenstellung zu einem bestimmten Ergebnis.

Workshop

Beim Workshop geht es im Gegensatz dazu in erster Linie nicht um das Lernen oder Üben, sondern darum, ein Thema selbst zu erarbeiten. In kleinen Gruppen und innerhalb begrenzter Zeit versuchen die Teilnehmer gemeinsam eine Lösung für ein Problem zu finden. Die kooperative Arbeit der Gruppenmitglieder ist dabei sehr intensiv und das zu erarbeitende Ergebnis wird nicht vorgegeben. Der Ausgang einer Gruppenarbeit ist also offen.

Zimt, Honig oder Rosinen

Während eines Workshops lernen die Teilnehmer im Rahmen einer praktischen Übung durch Ideen, Diskussionen und Lösungsvorschläge etwas neues, nicht anhand von vorgegebenen Wissensleitfäden. Stellen Sie sich vor, Sie sollen mit zwei weiteren Personen einen Apfelkuchen backen und dürfen kein Mehl benutzen. Was machen Sie? Nehmen Sie etwas anderes stattdessen? Versuchen Sie eine Variante ohne Teig? Welche Ideen haben Ihre Gruppenmitglieder? Die Zeit läuft!

Was auch immer dabei herauskommt: Solange es am Ende schmeckt, haben Sie etwas für die Zukunft gelernt. Und sind selbst darauf gekommen! Ab jetzt können Sie dieses Rezept immer wieder verwenden, wenn Sie erneut vor dem gleichen Problem stehen. Außerdem haben Sie die anderen Teilnehmer besser kennen gelernt und können nun auch mit Ihnen besser zusammen arbeiten. Und genau das ist der gewünschte Effekt von Workshops! Die selbst erarbeiteten Ergebnisse können Sie über den Workshop hinaus mitnehmen und anwenden. Und da Sie sie bereits angewendet haben, sind sie nicht nur stumpfe Theorie, sondern von Ihnen selbst erprobt!

Ran an den Speck!

Ein Workshop läuft nur dann optimal, wenn sich alle Teilnehmer aktiv an der Erarbeitung der Lösung beteiligen. Die Erarbeitung darf nicht durch bestimmte Maßnahmen eingeschränkt werden, wie z. B. durch eine vorgegebene Vorgehensweise. Die Teilnehmer müssen ihre Ideen frei entfalten können und genug Zeit für Brainstorming und Diskussionen haben. In diesem Zeitraum lernen die Anwesenden sehr viel voneinander, sodass man als Organisator relativ wenig vorbereiten muss. Wichtig ist jedoch, dass man dieIdeen und Lösungsansätze visualisiert, z. B. in Form von bunten Karten oder ähnlichem.

Teams können oft gemeinsam gute Ideen hervorbringen. Immerhin diskutieren sie neue Ideen und entwickeln sie weiter. So kann immer eine tolle Lösung für eine Problemstellung ausgearbeitet werden. Es gibt unterschiedliche Methoden, wie man Workshop-Teilnehmer beim Erarbeiten kreativ beeinflussen kann. Besonders wichtig ist es jedoch, dass die Anwesenden erst einmal sich kennen lernen und eine Beziehung zueinander aufbauen.

Aller Anfang ist schwer

Der einfachste Weg andere Teilnehmer kennen zu lernen ist natürlich eine Vorstellungsrunde. Dabei muss man nicht unbedingt seine ganze Lebensgeschichte erzählen. Besser man lässt solche Sachen wie Lieblingsessen oder bestes Reiseziel einfließen. Eine andere Person interviewen und sie dann der Gruppe vorstellen, kann auch ein guter Weg sein. So hat man sich zumindest bereits mit einer Person persönlich befasst. Menschen Bingo kann auch eine tolle Methode zur Auflockerung der Gruppe sein. Dabei bekommen die Teilnehmer einen Fragenkatalog (z. B. mit 10 Fragen) und müssen die anderen Personen befragen. Die Antworten werden aufgeschrieben. Wer zuerst fertig ist, ruft „Bingo“!

Happy End

Einen Workshop ohne einen Abschluss finden Teilnehmer oft zu abrupt. Insbesondere wenn man während der Veranstaltung neue Beziehungen aufgebaut hat und noch vom Geschehen aufgeregt ist. Jetzt müssen die Teilnehmer zur Ruhe kommen. Zu diesem Zeitpunkt können beispielsweise Workshop „Geschenke“ verteilt werden. Dabei bekommt jeder Teilnehmer eine Karte mit einem aufgeschriebenen Geschenk und darf erzählen, was er damit macht. Es können ruhig unmögliche Sachen darauf stehen, wie ein Zug, der überall hin fährt oder ein Apfel, der Wünsche erfüllt, wenn man ihn isst. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Ein ruhigerer Abschluss ist es, die Teilnehmer einen Brief an sich selbst schreiben zu lassen. Was haben sie gelernt? Was nehmen sie mit? Wie haben sie sich durch den Workshop verändert? In ein paar Wochen oder Monaten werden die Briefe an die Teilnehmer verschickt.

Etwas für Zwischendurch

Workshops finden zu den unterschiedlichsten Themen statt. Was jedoch stets wichtig ist – unabhängig vom Thema – dass die Teilnehmer Vertrauen zueinander fassen, die Beteiligung aktiv ist und dass nichts aus dem Ruder läuft. Auch dafür gibt es Methoden.

  • Mehr Vertrauen, bitte! Die Entdeckungsreise ist eine hervorragende Methode Vertrauen zwischen Teilnehmern zu entwickeln. Die Teilnehmer werden in Zweiergruppen aufgeteilt. Während eine Person die Augen zumacht, führt die andere sie herum. Die Entdeckungsreise kann durch ein Gebäude oder im besten Fall durch einen Wald laufen.
  • Reden schwingen. Eine Streichholz Diskussion kann sowohl redefreudige Teilnehmer etwas bremsen als auch stille Teilnehmer zum Diskutieren animieren. Jeder bekommt bis zu fünf Streichhölzer. Sobald sich jemand geäußert hat, muss er ein Streichholz abgeben. Hat man keine mehr, darf man auch nichts mehr sagen. Diskutiert wird solange, bis alle Streichhölzer weg sind.
  • Schwarz oder weiß. Es kann passieren, dass zwei Teilnehmer sehr verbissen sind, was ihre Meinung anbelangt. An dieser Stelle muss die Situation entschärft werden. Das umgekehrte Rollenspiel kann dabei helfen. Lassen Sie die Teilnehmer ihre Argumente vortragen. An der entscheidenden Stelle der Diskussion sollen die Positionen getauscht und die Diskussion fortgeführt werden. So können sich die Teilnehmer mit der anderen Position vertraut machen.

Natürlich gibt es weitere zahlreiche Methoden, wie ein Workshop durchgeführt werden kann. Die einen haben Vertrauensaufbau zum Ziel, andere Diskussionen zu entwickeln oder einen schönen Abschluss zu gestalten. Welche für Sie brauchbar und wichtig sind, ist auch von Ihrem Thema abhängig. Wir wünschen auf jeden Fall viel Spaß beim nächsten Workshop und unterstützen Sie gern in unserem TOP Tagungszentrum.

Auf die Sprünge helfen

Brauchen Sie etwas Hilfe, um auf kreative Gedanken zu kommen? Dafür gibt es zahlreiche Methoden, ob für Sie allein oder für eine Gruppe. Wir haben ein paar herausgegriffen in "3 Kreativitätsmethoden - Weg vom 08/15-Brainstorming".

Gelesen 480 mal

TOP Tagungszentren AG

Emil-Figge-Strasse 43, 44227 Dortmund

Sie haben Fragen oder benötigen Beratung zu unserem Angebot? Zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!

Newsletteranmeldung

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok