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Volle Kraft voraus! – Wie motiviere ich Mitarbeiter?

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Motivierte Mitarbeiter...

...jeder braucht sie. Schließlich schaffen sie viele Aufgaben – gut und mit Freude. Aber nicht jeder hat sie und nicht jeder schafft es seine Mitarbeiter in diesen Zustand zu versetzen.

Natürlich sind solche Methoden, wie cholerisch werden oder unter Druck setzen nicht die richtigen Maßnahmen. Durch die negative Atmosphäre wird der Mitarbeiter bestimmt nicht gern und erfolgreich für Sie arbeiten wollen.

Sie könnten auch den anderen Weg gehen und ihn mit Zusatzprämien, Auszeichnungen und Gehaltserhöhungen motivieren. Das funktioniert auch… leider aber nur für eine kurze Zeit. Solche Motivatoren wirken nämlich nur kurzfristig und bringen die Mitarbeiter dazu, mehr und öfter solche Belohnungen bekommen zu wollen. Was also tun? Die Bedürfnisse der Mitarbeiter müssen angesprochen werden.

Motivtheorie

Der Verhaltenspsychologe David McClelland stellte während seiner Forschung die Leistungsmotivationstheorie auf. Danach hat der Mensch drei Schlüsselbedürfnisse, die bei jeder Person unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

1. Leistungsbedürfnis

Dieses Bedürfnis stellt sicher, dass wir interessiert und neugierig sind. Aufgrund dessen möchten wir auch unsere Leistungen verbessern und – ganz wichtig! – unsere Ziele erreichen. Tritt die Situation ein, empfinden wir ein Gefühl der Zufriedenheit.

2. Zugehörigkeitsbedürfnis

Der Mensch ist ein Herdentier, deswegen sind wir stets auf der Suche nach sozialen Kontakten. Das Gefühl der Zugehörigkeit kommt nicht von ungefähr. Wir streben nach Anerkennung und wollen dazu gehören.

3. Machtbedürfnis

Wir fühlen uns stark, wenn wir die Macht haben etwas zu verändern. Deswegen streben viele Mitarbeiter danach, Verantwortung zu übernehmen. Macht bringt uns Respekt ein. Es steigert unseren Status und Einfluss.

Was lernen wir daraus? Versuchen Sie die Motivbedürfnisse Ihrer Mitarbeiter aufzugreifen und diese langfristig zu erfüllen. Immer daran denken: Jeder ist individuell und hat individuelle Bedürfnisse. Wenn Sie diese herausfinden, dann haben Sie stets zufriedene und motivierte Mitarbeiter. Wie das genau funktioniert? Durch Belohnungen. Hier sind ein paar Tipps.

Mitarbeiter belohnen

Wie bereits beschrieben, sollten Sie die Belohnungen an jeden Mitarbeiter individuell anpassen. Aber es gibt auch andere Anpassungen, die zu bedenken sind. Beispielsweise die Leistungen, welche der Mitarbeiter überhaupt erbracht hat. Ist die angedachte Belohnung eventuell zu hoch oder zu niedrig angesetzt? Ein Mitarbeiter, der ein Projekt abgeschlossen hat, hat sicherlich mehr verdient als einer, der eine Präsentation vorbereitet hat.

Wichtig ist bei Belohnungen auch, dass sie sofort nach der erbrachten Leistung erfolgen. Lassen Sie den Mitarbeiter nicht kraftlos zurück. Bauen Sie ihn direkt auf! Und so geht’s:

Ziele erreichen

Hilfestellung leisten
Stellen Sie sicher, dass Ihr Mitarbeiter seiner Aufgabe gewachsen ist. Geben Sie gegebenenfalls nicht nur ein Ziel vor, sondern zeigen Sie auch, wie man es erreicht. Sicherlich sollte man seine Mitarbeiter nicht bei der Ausführung Ihrer Aufgaben einschränkenoder in bestimmte Handlungsmuster reinzwängen, nur weil es „schon immer“ so gemacht wurde. Wenn der Mitarbeiter jedoch überfordert ist, kann dies auch demotivierend wirken.

Fehlerzuweisungen
Sollten vermieden werden. Denn niemand fühlt sich gut dabei, wenn er einen Fehler begangen hat. Schon gar nicht, wenn die Schuldzuweisung ungerechtfertigt ist. Zeigen Sie lieber einen Lösungsweg auf, so fühlt sich der Mitarbeiter nicht allein gelassen und kann ruhigen Gewissens weiterhin an seinem Projekt arbeiten.

Dazu gehören

Gemeinsame Ziele
Formulieren Sie gemeinsame Ziele. So entsteht das Gefühl einer Gemeinschaft. Man arbeitet zusammen auf ein Ziel hin und feiert genauso gemeinsame Erfolge. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe motiviert!

Interesse zeigen
Zeigen Sie Interesse für Ihre Mitarbeiter: für ihre Arbeit und für sie als Person. Das beweist den Mitarbeitern, dass sie mehr als nur Arbeitskraft sind. Es steigert das Vertrauen zu Ihnen und die Mitarbeiter fühlen sich dazu gehörig.

Dankbarkeit und Wertschätzung
Bedanken Sie sich ruhig auch mal für die getane Arbeit! Denn auch wenn die Mitarbeiter für ihren Job bezahlt werden, werden sie sich sicher freuen einfach nur menschliche Dankbarkeit zu bekommen. Dadurch zeigen Sie, dass Sie die Mitarbeiter und ihre Arbeit schätzen. Bei den Mitarbeitern entsteht das Gefühl, dass ihre Arbeit wichtig ist und sie ein unersetzlicher Teil des Teams sind.

Macht ausüben

Verantwortung übergeben
Viele Mitarbeiter sehnen sich danach, selbst Entscheidungen treffen zu können und nicht bei jeder Kleinigkeit an Ihrer Tür anklopfen zu müssen. Lassen Sie ihnen ein paar Freiheiten. Dafür müssen sie aber natürlich auch bei schlechten Ergebnissen den Kopf hinhalten!

Um Rat fragen
Haben Sie schon mal einen Mitarbeiter um Rat gebeten? Nein? Er kennt sich auf seinem Themengebiet sicherlich sehr gut aus, sonst hätten Sie ihn nicht eingestellt. Also fragen Sie ruhig! Denn auch das bringt den Mitarbeiter dazu, sich Ihnen gegenüber etwas überlegen zu fühlen und die Macht zu haben ein Projekt möglicherweise in eine bestimmte Richtung lenken zu können.

Natürlich gibt es zahlreiche weitere Mittel, wie Sie Ihre Mitarbeiter motivieren können. Zum Beispiel stets eine positive Sprache nutzen oder regelmäßiges Feedback geben. Der Autor Richard Conniff hat übrigens herausgefunden, dass ein regelmäßiges Feedback die Motivation um 10% steigert. Und wenn Sie gute Resultate und Leistungen aufrichtig würdigen, erhöht sich die Motivation sogar um 17%! Außerdem wird die Beziehung zum Chef verbessert. Und wer möchte da schon „Nein“ sagen?

Ihr TOP Tagungsteam wünscht Ihnen eine schöne Woche!

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