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Körper – Stimme – Story – Wie halte ich einen Vortrag?

mann blauer anzug

Die Frisur sitzt

Sitzt bei Ihnen alles? Anzug? Frisur? Die Stimme geölt? Der Vortrag kann also losgehen! Aber was ist das? Das Publikum merkt gar nicht, dass Sie anfangen wollen?

Oder die Zuhörer schauen Sie mit fragenden Gesichtern an? Sie sind ganz abgelenkt und tuscheln miteinander? Ups! Das geht besser!

Denn es zählt nicht nur der erste Eindruck, sondern auch, wie Sie das Publikum durch den Rest Ihrer Präsentation führen. Dabei geht es nicht nur um das Präsentieren Ihres Vortrags, sondern auch Ihrer Person. Zeigen Sie, dass Sie wissen, wovon Sie sprechen und dass Sie auch tatsächlich die Wahrheit erzählen. Strahlen Sie Sicherheit aus. Wie Sie das schaffen? Mit unseren Tipps.

1. Körperhaltung

Ihre Körperhaltung vermittelt den ersten Eindruck von Ihnen an das Publikum. Bereits in weniger als 1/6 Sekunden wird dabei über Ihr Image entschieden. Betreten Sie die Bühne oder den Raum also mit aufrechtem Oberkörper. Haben Sie einen festen Halt beim Stehen: Füße schulterbreit. Versuchen Sie nicht auf einem Bein zu stehen, d.h. verlagern Sie Ihr Gewicht nicht nur auf einen Fuß, während Sie mit dem anderen den Boden nur mit der Fußspitze oder Ferse berühren. Dadurch wirken Sie instabil und vermitteln Unsicherheit.

Auch die Füße zu verdrehen führt zu einem ähnlichen Eindruck. Wird die Fußspitze nach innen gedreht, zeugt es von Schüchternheit. Nach außen, beispielsweise Richtung Tür, heißt es, Sie wollen den Raum so schnell wie möglich verlassen. Ihre Zuhörer werden vermutlich nicht auf solche Details achten, aber sie bekommen dennoch mit, dass etwas nicht stimmt. Frauen sollten sich außerdem hüten, ihre Beine zu kreuzen beim Stehen. Das vermittelt Zurückhaltung und Schutzbedürftigkeit.

Halten Sie Ihre Hände beim Sprechen in Gürtelhöhe, so können Sie besser gestikulieren. Auf gar keinen Fall sollte man die Hände in der Hosentasche haben. Es mag sein, dass es als lässig empfunden wird, gleichzeitig zeugt es jedoch von Unsicherheit und Gleichgültigkeit. Außerdem scheinen Sie etwas verbergen zu wollen.

Schauen Sie die Zuhörer geradeaus an. Heben oder senken Sie nicht Ihre Nase. Sie wollen weder unterwürfig noch eingebildet wirken. Bleiben Sie mit dem Publikum auf Augenhöhe.

2. Gestik und Körpersprache

Wenn Sie jemand grimmig von der Bühne anschaut, finden Sie das sicherlich unangenehm. Machen Sie es also von Anfang an richtig und lächeln Sie ruhig zwischendurch leicht bei Ihrem Vortrag. Immerhin machen Sie den Vortrag doch sehr gern und sollten das auch so rüberbringen!

Wissen Sie auch nie, wohin mit den Händen? Nutzen Sie Ihre Hände zum Gestikulieren und versteifen Sie sich nicht. Vermeiden Sie es, Ihre Arme zu verschränken. Ansonsten wirken Sie unnahbar und verschlossen. Nehmen Sie den Raum ein! Wie? Machen Siegroße und sichere Schritte beim Sprechen. Sie können und sollten natürlich auch Ihre Hände nutzen, um den Raum einzunehmen. Machen Sie ruhig große und ausladende Gesten, wenn es zu Ihrem Vortrag passt.

Hände spielen generell eine große Rolle beim Vortragen. Denn dadurch können Sie wichtige Punkte Ihrer Präsentation unterstreichen. Verwenden Sie beispielsweise Ihre Finger, wenn Sie wichtige Punkte auszählen: Erstens, zweitens, drittens. Oder zeigen Sie Größen und Formen mit Ihren Händen. „Ein großer Erfolg“ oder der „steigende Umsatz“ wirken dadurch viel ansehnlicher!

Was Sie mit den Händen nicht machen sollten ist jedoch, sich im Gesicht oder am Kopf anzufassen. Vermeiden Sie es, die Haare glattstreichen zu wollen, an der Brille zu spielen oder sich im Gesicht zu kratzen. Denn auch das vermittelt Unsicherheit. In manchen Fällen sogar Unwahrheit!

Ein wichtiger Punkt ist: Schauen Sie Ihr Publikum direkt an. Denn ein Blickkontakt kann Ihre Aussagen verstärken. Halten Sie den Blickkontakt über eine Aussage hinaus, wirkt sie beeindruckender und wichtiger. Schauen Sie Ihre Zuhörer also direkt an und denken Sie auch daran, die hinteren Reihen miteinzubeziehen. Dazu reicht es, wenn Sie dort eine Person anschauen. Damit fühlen sich auch andere Anwesende aus den hinteren Reihen angesprochen.

3. Stimme

Sprechen Sie laut und verständlich. Nuscheln Sie nicht, denn niemand ist davon begeistert, nur den halben Vortrag zu hören oder ständig nachfragen zu müssen. Das ist nur nervenaufreibend für beide Parteien. Ein monotoner Vortrag wird auch niemanden aus den Socken hauen. Variieren Sie Ihre Stimme, übertreiben Sie es aber nicht. Betonen Sie die richtigen Stellen Ihres Vortrags, z. B. die wichtigen Punkte: „ich stelle fünf Punkte vor“, „ein steigender Umsatz“ oder „handeln Sie jetzt“.

Scheuen Sie sich nicht davor, wichtige Botschaften zu wiederholen: „Das Projekt hat zwei Jahre gedauert“, „Innerhalb von zwei Jahren konnte wir das realisieren“ und „In nur zwei Jahren konnten wir mit vereinter Kraft das Projekt umsetzen“. Auf diese Weise können sich die Zuhörer die Botschaft am besten merken.

Natürlich sollten Sie Ihren Vortrag nicht einfach runterrattern. Sie wollen ja nicht den Eindruck vermitteln, so schnell wie möglich wieder gehen zu wollen. Sprechen Sie im angemessenen Tempo und bauen Sie Pausen ein. Die Zuhörer müssen die Informationen auch verdauen. So können Sie durchatmen und das Publikum über das Gehörte kurz nachdenken.

4. Präsentation

Nun wissen Sie, worauf es bei der Körpersprache und der Stimme ankommt. Aber wie sieht es mit der Präsentation selbst aus? Natürlich sollten Sie das passende Medium für Ihren Vortrag wählen. Bedenken Sie jedoch, dass z. B. eine Power Point Präsentation unterstützend sein soll! Damit ist gemeint, dass Sie dort zusätzlich Informationen unterbringen sollten oder das Erzählte in Stichpunkte – oder noch besser - grafisch darstellen. Zahlreiche Studien haben bereits ergeben, dass Menschenvisualisierte Inhalte besser aufnehmen und verarbeiten können als geschriebene. Machen Sie sich das zunutze!

Das Wichtigste an Ihrem Vortrag jedoch ist, dass Sie eine Geschichte erzählen! Storytelling heißt das Stichwort, über welches man immer öfter stolpert. Daten und Fakten sind schön und gut, aber wenn sie den Zuhörer kalt lassen, dann nützen sie Ihnen wenig! Nehmen Sie den Zuhörer mit auf eine Reise, beeindrucken Sie ihn emotional, machen Sie es spannend! Ihre Geschichte muss lebendig und nachvollziehbar sein. Setzen Sie auf die Empathie des Publikums.

Fesseln Sie den Zuhörer mit Ihrer Einleitung, machen Sie ihn neugierig. Der Einstieg kann überraschend sein oder eine irrsinnige Behauptung enthalten. Aber genau das bringt Ihnen die gewünschte Aufmerksamkeit. Weitere Tipps zur Vortragsgestaltung können Sie sich beim Handelsblatt holen. Der Hauptteil sollte logisch aufgebaut sein. Verwenden Sie beim Sprechen nicht zu viele Fremdwörter. Kurze Sätze und verständliche Wörter finden mehr Anklang. Nutzen Sie bildhafte und emotionale Sprache. So fühlt sich der Zuhörer miteinbezogen.

Formulieren Sie Ihre Sätze so, dass das Wichtigste immer am Ende eine Satzes steht: Statt „Wir haben einen großen Erfolg letztes Jahr erzielt“, besser „Letztes Jahr erzielten wir einen großen Erfolg“. Verzichten Sie auf zu viele Fachbegriffe. Halten Sie sich an die KISS-Formel: Keep it short and simple.

Film ab!

Natürlich ist es empfehlenswert den Vortrag vorher zu üben. Dadurch werden Sie sicherer und können sich lockerer präsentieren. Apropos Lockerheit: Haben Sie schon mal bei einem Vortrag gelacht? Nein? Machen Sie das ruhig, denn Humor löst die Anspannung und lässt eine angenehmere Atmosphäre entstehen. Hauptsache Ihr Vortrag verliert dadurch nicht an Seriosität.
Nun sollten Sie gut gewappnet sein für Ihren nächsten Vortrag. Ihnen fehlt noch ein Raum? Dann schauen Sie doch einfach bei unseren TOP Tagungs-Angeboten vorbei!

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