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In-House-Schulung oder E-Learning? Weiterbildungsarten im Überblick

inhouse schulung

In erster Linie sollten Ihre Ziele klar im Vordergrund stehen.

Was wollen Sie mit der Weiterbildungsmaßnahme erreichen? Welchen Nutzen erhoffen Sie sich durch die Teilnahme? Soll das Angebot als Basis für eine Beförderung dienen oder wollen Sie in einem anderen Berufsfeld durchstarten?

Formulieren Sie Ihre Ziele: Bestenfalls nach dem SMART-Prinzip.

  • Spezifisch = Das Ziel ist möglichst präzise definiert.
  • Messbar = Das Ziel ist messbar.
  • Angemessen = Das Ziel ist vom Empfänger akzeptiert.
  • Realistisch = Das Ziel ist realisierbar.
  • Terminiert = Für das Erreichen des Ziels ist eine genaue zeitliche Frist festgelegt.

Weiterbildung oder Fortbildung?

Sie haben Ihr persönliches Ziel formuliert, wissen aber nicht, ob eine Weiter- oder Fortbildungsmaßnahme dafür geeignet ist? Machen Sie sich zunächst du Unterschiede zwischen Fort- und Weiterbildung bewusst. Denn während eine Fortbildungsmaßnahme für die Weiterqualifizierung innerhalb Ihres Berufes dient und das Ziel des beruflichen Aufstiegs beinhaltet, ist die Teilnahme an Weiterbildungsangeboten für die Aneignung neuer Fähigkeiten, Kenntnisse wie auch Qualifikationen geeignet. Hier stehen eindeutig der Ausbau des eigenen Qualifikationsprofils und die Erweiterung Ihres fachlichen Fundaments im Vordergrund.

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Weiterbildungsangebote im Überblick

IHK Seminare sind gern genutzt, wenn es um die berufliche Weiterbildung geht. Sie sind in fast allen Branchen anerkannt und werden besonders in handwerklichen, kaufmännischen und technischen Berufen geschätzt. Der Vorteil liegt dabei bei dem sehr hohen Praxisanteil, welcher während des Seminars vermittelt wird. Besonders günstig – Der Schulabschluss des Teilnehmers spielt eine geringe Rolle. Viel wichtiger ist eine abgeschlossene Berufsausbildung wie auch Berufserfahrung. Das sind nämlich unter anderem Kriterien für die Teilnahme an vielen IHK Seminaren.
Ein weiteres Plus ist zudem die finanzielle Unterstützung, welche durch den Betrieb oder auch durch öffentliche Träger erfolgen kann. Informieren Sie sich hierfür am besten bei der jeweiligen Industrie- und Handelskammer Ihres Bezirks.

Weiterbildung im Betrieb (oder auch In-House-Schulung genannt) sind ein weit verbreitetes Angebot, welches von den einzelnen Betrieben initiiert wird. In den meisten Fällen wird dabei ein Referent aus dem eigenen Haus genommen oder ein Externer eingeladen. Je nach Thematik liegt der Vorteil klar in dem Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Der zwischenmenschliche Kontakt zwischen Teilnehmer und Referent ermöglicht die Ausschöpfung der Lernerfolge. Nachteil von In-House-Schulungen ist in der Regel der hohe administrative Aufwand, der unter anderem das Suchen sowie Buchen des Referenten, Anmieten der passenden Seminarräume wie auch die Terminierung beinhaltet. Des Weiteren sollten Sie sich im Vorfeld informieren, ob und inwieweit die In-House-Schulung anerkannt wird, um bei zukünftigen Jobwechsel von der Teilnahme profitieren zu können.

Beim E-Learning handelt es sich um elektronisch unterstütztes Lernen, welches mithilfe der digitalen Medien vervollständigt wird. Im Gegensatz zu Weiterbildungsangeboten im Betrieb, basiert der Wissenstransfer auf der Basis des selbstgesteuerten Lernens. Teilnehmer profitieren beim E-Learning besonders von dem umfangreichen Angebot. Unabhängig von der Branche und speziell des Berufs, finden Sie per Mausklick das passende Angebot. Sie teilen sich Ihre Lernzeit frei ein und verfolgen Ihre individuellen Lernziele. Nachteil beim E-Learning kann hingegen der fehlende menschliche Kontakt sein. Allerdings passen sich hier viele professionelle Anbieter an die Bedürfnisse der Teilnehmer an und geben ihnen die Möglichkeit sich mit kompetenten Referenten via Skype und Co. persönlich in Verbindung zu setzen und offene Fragen zu klären.

Besuch von Fachmessen, Kongressen oder Tagungen – Der Fokus liegt in diesem Fall auf dem Austausch innerhalb der Branchesowie Einblicken in Innovationen und Trends. Außerdem finden bei dieser Art von Weiterbildung regulär Fachvorträge oder Podiumsdiskussionen statt, bei denen renommierte Speaker ihr Wissen an das Publikum weitergeben. Positiv sind dementsprechend der aktuelle Bezug von Fachmessen, Tagungen und Konferenzen sowie das vielfältige Angebot der Veranstaltungen. Auch nicht zu vergessen – Die Möglichkeit auf Networking.
Dem Gegenüberliegend ist der Besuch auf Fachmessen und Co. keine formal nachweisbare Weiterbildungsart. Sie dienen in erster Linie als Input für TOP-aktuelle Themen, die Ihre Branche bewegen.

Seminare von privaten Trägern gibt es im Überfluss. Teilnehmer stehen vor einem großen Pool an Anbietern, welche den eigenen Bedarf abdecken. Sie haben die Wahl. Doch Vorsicht! Nicht jeder privater Träger bietet genau das an, was Sie suchen. Und nicht jedesZertifikat ist auf dem Arbeitsmarkt gleich viel wert. Wir raten Ihnen deswegen zu einer gründlichen Recherche. Bleiben Sie bei überschwänglichen Versprechungen skeptisch und schauen Sie genau in die Angebote, um unangenehme (und vor allem teure) Überraschungen zu vermeiden.

Fazit

Nur Sie wissen, welche Weiterbildungsart am besten für Sie geeignet ist. Wie bereits zuvor erwähnt, ist die Zielsetzung essenziell, um das richtige Angebot auszuwählen. Das Nachfragen beim Betrieb, welche Maßnahmen finanziell übernommen werden können, schadet nie. Sollte das nicht der Fall sein, dann empfehlen wir Ihnen unseren BlogartikelSelbstständige Weiterbildung – Das sollten Sie als Arbeitnehmer wissen“.

TOP Tagung wünscht Ihnen ein erfolgreiches Weiter- und Fortbildungsjahr 2016!

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Emil-Figge-Strasse 43, 44227 Dortmund

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