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Steve Jobs – genialer Computerpionier oder aufbrausender Kontrollfreak?

steve jobs apple

Schwarzer Rollkragenpullover...

...(davon soll er um die 100 Stück im Schrank gehabt haben), Brille, Jeans und Turnschuhe. Optisch unterschied Jobs sich kaum von uns.

Der sympathische Computer-Nerd erschuf dennoch mithilfe seiner zielstrebigen Ambitionen das wertvollste Unternehmen der WeltGenie. Visionär. Revolutionär. – Nur eine Hand voll Männer des 20. Jahrhunderts werden noch heute so euphorisch betitelt. Und noch weniger haben unseren Alltag in einem so hohen Maße beeinflusst.

Doch stellt sich immer wieder die Frage: Wie war Steve Jobs wirklich? War er stets der motivierte und begeisterungsfähige Visionär, der neben Gates zu den Urvätern der digitalen Revolution zählt? Biografien, Filme, Erzählungen von ehemaligen Mitarbeitern oder Menschen, die Jobs nahestanden, geben uns immer wieder kleine Fragmente über seine Person frei. Kritische Stimmen sind auch dabei. Ein Egoist soll er gewesen sein. Schlechte Manieren und Ungeduld seien zudem Gründe gewesen, warum die Stimmung beim Unternehmen Apple angespannt war. Jobs habe bei Misserfolgen die Schuld auf andere abgewälzt und seine Vorstellungen mit aller Kraft durchsetzen wollen. War das unter anderem sein Erfolgsrezept?

Steve Jobs – Sein Leben im Überblick

Geboren wurde Jobs in San Francisco. Aus familiären Gründen gaben seine Eltern ihn zur Adoption als Sozialweisen ab. Er wurde von dem im Silicon Valley lebenden Ehepaar Paul Reinhold und Clara Jobs aufgenommen und adoptiert. Bereits während seiner Kindheit besaß Jobs großes Interesse an der Elektronikindustrie. Er lernte schnell, weshalb er eine Klasse überspringen durfte. Nach seiner schulischen Grundausbildung brach Jobs sein Studium bereits nach dem ersten Semester ab. Es folgte eine Reise nach Indiensowie nach Deutschland, wo Jobs auch die Möglichkeit hatte zu arbeiten. Danach nahm er zwischenzeitlich eine Stelle bei Atari an und lernte durch einen Freund den späteren Apple-Mitbegründer Steve Wozniak kennen. 1976 gründeten sie gemeinsam mit Ronald Wayne ihre Firma „Apple Computer Company“ in Jobs‘ Garage in Kalifornien. Das Unternehmen wuchs. Nach einigen mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen, brachten sie 1984 den Macintosh auf den Markt. Es war der erste Computer mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Eine technische Revolution, welche Jobs, Wozniak und Wayne den erhofften Erfolg brachte. Apple stieg auf und nur ein Jahr später Jobs aus. Die Gründe hierfür lagen bei den internen Spannungen und Machtkämpfen innerhalb des Unternehmens. Während Apple weitermachte, gründete Jobs sein eigenes Computerunternehmen NeXT und investierte in Pixar. Sein Geschäftssinn machte ihn schnell zum Millionär. An diesem Punkt hätte die Geschichte auch zu Ende sein können. Doch Jobs kehrte 1996 zum angeschlagenen Unternehmen Apple zurück und brachte es an die Spitze. Produkte wie der iMac, iPod oder das iPhone halfen der Firma wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Bis zu seinem Tod vor vier Jahren war Jobs in den Großteil der Entscheidungen bei Apple involviert. Seinen Nachfolger Tim Cook wählte er selbst aus.

Meister der Inszenierung

Die jährliche Keynote gehörte zu Jobs Markenzeichen. Die Präsentation der Produkte war stets perfekt organisiert und umgesetzt. Jobs hatte dabei einen simplen Grundsatz: „Design is not just what it looks like and feels like. Design is how it works.“ – Mithilfe dieses Leitsatzes schaffte es Apple sich gegen seinen Konkurrenten Microsoft durchzusetzen und die enormen Erfolge verbuchen zu können. Durch gekonnte Inszenierung generierte der Apple-Chef Jobs einen einzigartigen und vor allem langanhaltenden Hype, welcher nur sehr schwer zu übertreffen war und sein wird.

Die Person Jobs wurde dabei immer als kreativer Visionär dargestellt. Kritik gab es selten. Der Biograf Walter Isaacson hatte als einer der Wenigen das Glück, eine autorisierte Biografie über Jobs schreiben zu dürfen und ihn persönlich treffen zu können. Entgegen der Erwartungen wurde es keine 704 Seiten lange Lobeshymne auf den gefeierten Entwickler, sondern eine packende Beschreibung über die zwei Gesichter des Jobs – Auf der einen Seite das geniale, perfektionistisch angelegte Genie, auf der anderen Seite der aufbrausende Kontroll-Freak mit einem Hang zum Narzissmus. Wahrlich hat Jobs „eine Delle ins Universum“ geschlagen, von der auch kommende Generationen erfahren werden.

3 Funfacts über Steve Jobs

  • In den 70er Jahren ernährte sich Jobs nach den strengen Ernährungsweisen der Frutarier. Nach seinen Angaben ist er dadurch auf den Firmennamen Apple gekommen.
  • Jobs arbeitete mehrere Jahre hinweg für das Jahresgehalt von einem Dollar. Er wurde damit in das Guinness Buch der Weltrekorde als schlecht bezahltester Geschäftsführer aufgenommen.
  • Jobs hasste Powerpoint. Seiner Annahme nach brauchten Leute, die wissen worüber sie sprechen, das Programm nicht.
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