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Schlossmuseum Darmstadt – Zaren, Prinzessinnen und eine große Vergangenheit

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Immer weiter und weiter

Die Worte des letzten pater patriae (dt. „Vater des Vaterlandes“) sollten prägend sein: „Immer geradeaus sehen und mit der Zeit vorwärts schreiten, dabei das Gute aus der Vergangenheit in das Streben der Zukunft mit hineinflechten.

“ Dieses Zitat von Ernst Ludwig Großherzog von Hessen und bei Rhein, sollten für ihn, wie auch für die Stadt Darmstadt Leitmotiv sein, in der Bewahrung des hessischen Herzogtums. Konserviert und aufwändig restauriert wurde das Leben der großherzoglichen Familie im Schlossmuseum Darmstadt!

Hofmarschall Kunos Wunsch!

Das Schlossmuseum in Darmstadt befindet sich im Glocken- und Kirchenbau des historisch bedeutsamen Residenzschlosses, welches schon seit Mitte des 13. Jahrhunderts als ehemalige Wasserburg der Adelsfamilie von Katzenelnbogen diente. Nach mehrmaligen Zerstörungen im 16., 17., 18., und 20. Jahrhundert, bekam das Residenzschloss nach aufwendigen Arbeiten sein heutiges, originalgetreues Gesicht erst in den 1960er Jahren wieder. Die gegenwärtige Ausstellung hat, wie seit dem Datum der Ersteröffnung am 11. Mai 1924, den Zweck „die weltbekannten historischen Räume mit ihrem kostbaren Mobiliar und Gemälden so zu erhalten, wie sie zur Zeit der Landgrafen und Großherzöge in Benutzung waren“. Ferner war es der Ansicht des letzten Hofmarschalls Kuno Graf von Hardenberg wichtig „dem erloschenen und erstorbenen Militärwesen Hessens ein Denkmal zu setzen“. Das Museum befindet sich in den damaligen Repräsentations- und Wohnräumen der großherzoglichen Familie. Die Exponate stammen zu einem großen Teil aus dem Privatbesitz des Großherzogs von Hessen, welches ihm nach der Revolution 1918 vom neu gegründeten Volksstaat Hessen zugesprochen wurde. Heutzutage übernimmt das Museum die Aufgabe den hessischen Hof nach außen zu repräsentieren. Das Museum stellt in insgesamt 18 Ausstellungsräumen Möbel, Gemälde, Skulpturen und Kunst vom 16 bis zum 20 Jahrhundert aus. Weitere Belege für die enge Verzweigung des Darmstädter Fürstenhauses in die europäische Künstlerszene sind auch die Gemälde von Schülern des „Großmeisters“ Rembrandt. Weitere Ausstellungsstücke sind die Kollektionen von Schlitten und Kutschen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Besonderes lässt sich im Dachgeschoss des Kirchenbereichs an ausgewählten Tagen besichtigen – die hessische Militärausstellung mit einer Vielzahl von seltenen Waffen und Uniformteilen. Der Eintritt beträgt 4 Euro.

Neben der regulären Museumsausstellung, die auch die herrschaftlichen Beziehungen zu anderen europäischen Adelshäusern beleuchtet, gibt es eine Vielzahl von Sonderausstellungen, die an vorprogrammierten Tagen stattfinden. Am 1.11.2015 findet gleich eine Doppelausstellung statt: Um 12.45 geht es in der Sonderführung „Darmstädter Prinzessinnen und russische Zaren“ um die familiären Beziehungen der Darmstädter nach Russland, in deren Folge zwei Darmstädter Prinzessinnen als Zarinnen den Thron bestiegen. Jedoch wird nicht nur auf das politische Kalkül geachtet, sondern wird auch ein Blick hinter den „schönen Schein“ des russischen Hofes geworfen, sowie auf die historischen Fakten des russischen Königshauses. In der Zweiten Führung „Sie hat die Stirn für eine Krone…“, wird um 16:30 ein tieferer Blick in die Seelenwelt der Darmstädter Prinzessinnen am russischen Hofgeworfen, die sich anhand von Briefen und weiteren Dokumenten rekonstruieren lässt. Wegen dem großen Interesse wird in der Zweiten Führung explizit um eine Voranmeldung per E-Mail gebeten. Beide Führungen kosten 5 Euro – weitere Informationen entnehmen Sie der Homepage des Schlossmuseums Darmstadt.

Zentrum in Europa

Darmstadt – Dreh und Angelpunkt im Beziehungsgeflecht der europäischen Fürsten- und Königshäuser. Mit den bedeutenden Verbindungen in das russische Zarenreich und dem englischen Königshaus, kann Darmstadt auf eine lange Geschichte mit geschichtsträchtigen Artefakten zurückblicken, die das Schlossmuseum gekonnt inszeniert. Ein informativer Zeitvertreib in einem der schönsten und bedeutendsten Gebäude der Stadt!

Die Spuren russischer Zaren...

finden sich übrigens auch in der russischen Kapelle in Darmstadt.

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