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    Entwaffnende Antworten - Schlagfertigkeit erlernen

    Schlagfertigkeit Boxer

    Vielleicht kennen Sie das, wenn Sie beleidigend angesprochen werden, Ihnen ein Spruch gedrückt wird oder ein abwertender Kommentar des Gegenübers oder Mitarbeiters in Ihrem Büro kommt.

    Daraufhin wollen Sie Ihren Ärger unterdrücken und überspielen, aber vor allem kontern und demjenigen eine Lektion erteilen, indem Sie verbale Attacken erwidern. Aber Ihnen fällt nichts ein und die passenden Worte fehlen? Die ultimative Antwort fällt meistens erst viel später ein. Ihr Kontrahent wertet Ihre Sprachlosigkeit indes als Schwäche und sieht sich als Gewinner des Gespräches. Bei ihm hinterlassen Sie nur einen unsicheren Eindruck.

    Der Eindruck, der bleibt!

    Wer sich immer wieder den blöden Sprüchen vom Chef und Kollegen aussetzen muss, fühlt sich mehr und mehr gedemütigt und ist unzufrieden mit sich selbst. Die unzufriedene Haltung strahlen Menschen ohne Schlagfertigkeit dann nach außen aus, wodurch sie sehr unsicher auf andere wirken.

    Eine fehlende Schlagfertigkeit bei Menschen hat außerdem zur Folge, dass ihnen in der Regel eher weniger zugetraut wird. Und für Führungspositionen sind sie schon gar nicht geeignet! Oftmals wird auch an ihrer Qualifikation gezweifelt.

    Aber wie sieht ein Mensch aus, der weiß, die Waffe der Schlagfertigkeit richtig einzusetzen?

    Was kennzeichnet schlagfertige Menschen?

    Schlagfertige Menschen haben auf jede Frage sofort eine Antwort. Schlagfertigkeit ist ein Merkmal eines sehr selbstbewussten Menschen und besonders im Beruf sehr wichtig. Es gibt bestimmte Berufe, wo man ohne Mutterwitz nicht weit kommt. Besonders in einer Führungsposition sollte man immer eine passende Antwort parat haben. Zudem sollte ein schlagfertiger Mensch sehr belesen sein und so, mit Fachwissen oder Zitaten im Gespräch auftrumpfen. Derjenige ist immer gut informiert, um auf aktuelle Ereignisse direkt eingehen zu können oder mit weiterführenden Argumenten kontern zu können.

    Wann ist Schlagfertigkeit von Nutzen?

    Je häufiger Sie im (Arbeits-) Alltag in Diskussionen und Konfrontationen involviert sind, umso vorteilhafter ist für Sie das Beherrschen der Schlagfertigkeit. Ob Gespräche mit dem Chef, Kunden oder Mitarbeitern, ein gesundes Maß an Schlagfertigkeit sollte jeder besitzen, um seinen Standpunkt zu verteidigen und das Gespräch zu leiten. Vielleicht kennen Sie es sogar, wenn Sie als Redner etwas erklären möchten, und sich mittendrin jemand aus dem Publikum meldet und sagt, dass es anders aber besser funktionieren könnte oder er findet, dass Sie das viel zu kompliziert erklären. Wie verhalten Sie sich, wenn ein Teilnehmer eine abwertende Bemerkung über die Rückfrage eines anderen Teilnehmers macht? Was sagen Sie, um respektiert zu werden und zudem souverän auf Ihre Zuhörer zu wirken? Sie müssen schließlich auch mit „schwierigen Kursteilnehmern“ zurechtkommen, indem Sie überzeugend sprechen und schlagfertig reagieren können. Auf unerwartete Fragen oder Äußerungen müssen Sie ebenso vorbereitet sein.

    Schlagfertigkeit kann gelernt werden!

    Schlagfertigkeit ist nicht angeboren, aber lässt sich zum Glück mit den notwendigen Tipps und Hilfstechniken Schritt für Schritt erlernen. Unterschieden wird bei der Schlagfertigkeit zwischen drei Arten der Schlagfertigkeit: die sanfte, die harte und die witzige Art.

    Die sanfte Art der Schlagfertigkeit sollte generell im Gespräch mit Ihrem Chef, Kunden oder einer anderen Autoritätsperson verwendet werden. Denn wenn der Chef einmal tobt, gilt es:

    1. Einen kühlen Kopf bewahren!
    2. Schweigen ist Gold!
    3. Fehler eingestehen!
    4. Freundlich und sachlich bleiben!
    5. Selbstbewusstes Auftreten behalten!

    Durch eine weiche, verständnisvolle Art können Sie Sympathien sammeln. Dies kann ein Vorteil sein, um beispielsweise neue Kundenkontakte zu knüpfen.

    Es gibt aber auch Situationen, in denen Sie eine harte Technik der Schlagfertigkeit vorziehen sollten und zwar als Abwehr bei z.B. übelwollenden Kollegen! Hier heißt es:

    1. Ruhe bewahren!
    2. Gegenargumente hervorbringen!
    3. Nicht auf das Niveau des Angreifers herablassen!
    4. Nicht beleidigen!

    Bei der witzigen Art der Schlagfertigkeit nehmen Sie eine Äußerung von beispielsweise Ihren Mitarbeitern mit Humor! Sie sollten dabei:

    1. Sich selbst nicht so ernst nehmen!
    2. Über sich selbst lachen können!

    Der Vorteil dieser Schlagfertigkeits-Technik ist es, dass Sie mit Ihren Antworten niemanden verletzen!

    Befolgen Sie unsere Anleitungen für schlagfertiges Handeln:

    1. Analysieren Sie die Art des Gespräches. Handelt es sich hierbei vielleicht um einen Angriff?
    2. Entscheiden Sie sich für eine harte oder weiche Technik der Schlagfertigkeit!
    3. Haben Sie keine Angst vor einer möglichen Konfrontation!
    4. Haben Sie keine Angst, jemanden zu verletzten! Sie können im weiteren Verlauf des Gespräches das Gesagte immer noch korrigieren!
    5. Kommen Sie aus der „Nettigkeitsfalle“ raus. Ganz nach dem Motto:„Nett kann ich, bringt aber nichts!“.

    Grammatikregeln der Schlagfertigkeit:

    Das Grundprinzip der Schlagfertigkeit ist, indirekte Ausdrücke zu verwenden. Der Zuhörer befindet sich dadurch in einer Lage, aus Ihrer Bemerkung erst einen Rückschluss ziehen zu müssen. Aber wie verhalten Sie sich als ein Anfänger der Schlagfertigkeit?

    1. Wer fragt, der führt! Überzeugen Sie mit Fragen!
      Als Anfänger fällt es Ihnen sicherlich schwer, auf bestimmte Behauptungen direkt zu reagieren. Fragen Sie Ihren Angreifer einfach mal direkt, wie er darauf gekommen ist. Legen Sie sich Ihre Fragen zurecht und fragen Sie nach, ob die Person es Ihnen beispielsweise genauer erklären könnte, was sie mit dieser Aussage gemeint hat.
    2. Negatives in Positives umwandeln!
      Diese Art eignet sich besonders, um die Gesprächsführung selbst in die Hand zu nehmen. Drehen Sie doch einmal den Spieß um! Wenn Ihr Gesprächspartner eine negativ gemeinte Formulierung macht, setzten Sie diese Anmerkung in einen positiven Kontext! Langfristig lernen Sie bei dieser Technik, neue und vor allem positive Aspekte in ein Gespräch einzubringen.
    3. Maßloses Übertreiben: Die „übertriebene Zustimmung“
      Dies erfolgt so: Wenn Sie einen Vorwurf hören, sagen Sie einfach dass dieser Vorwurf „stimmt“, anstatt dem etwas entgegenzusetzen. Anschließend übertreiben Sie derart, sodass aus einem Vorwurf ein Witz entsteht. Aber Achtung! Ihr Gegenüber könnte dies als möglichen Angriff sehen.
    4. Mit Sprichworten und Zitaten kontern
      Warum nicht einmal mit einem Zitat kontern? Wenn es Ihnen noch schwer fällt im richtigen Moment zu kontern, eignen sich zum Teil auch Sprichwörter und Zitate, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
    5. Analysieren Sie Ihren Gesprächspartner!
      Könnten sich möglicherweise in den Beschuldigungen, Aussagen oder Kommentaren des Gegenübers versteckte Botschaften finden? In dem Gesagten ihres Gesprächsteilnehmers finden Sie immer eine Kostprobe seiner Persönlichkeit. Wenn Sie merken, dass Ihr Gesprächspartner ein Problem hat, muss das nicht unbedingt etwas mit Ihnen zu tun haben. Man könnte ebenso davon ausgehen, er habe ein Problem mit sich selbst, welches er auf andere überträgt. Fragen Sie Ihr Gegenüber doch einfach mal, wovon er möglicherweise ablenken möchte oder warum er seine Wut ausgerechnet auf Sie projiziert?

    Nie mehr sprachlos!

    Schlagfertigkeit lässt sich durch regelmäßiges Üben verbessern. Suchen Sie sich Übungen heraus, die Sie mit einer ausgewählten, vertrauten Person durchgehen. Anschließend suchen Sie sich herausfordernde Situationen aus dem Alltag oder dem Beruf aus, die einer Portion Schlagfertigkeit bedürfen. Sie werden schnell merken, dass Sie mit jedem kleinen Erfolg immer mehr an Sicherheit und an Schlagfertigkeit gewinnen.

    Sie wollen in anderen Situationen, wie beispielsweise in einem Meeting, mit mehr Selbstbewusstsein glänzen? Dann haben wir das richtige für Sie: "Knigge im Meeting"

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