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Rosenhöhe Darmstadt – das "D“ steht für Kunst

darmstadt rosenhoehe

Weltruf mal 2

Im Jahr 1995 wurde Darmstadt zur „Wissenschaftsstadt“ erhoben, um dem weltweiten Ruf für Ihre enorme Dichte an Forschungseinrichtungen gerecht zu werden.

Durch die Ernennung wurde jedoch ein Aspekt Darmstadts in den Hintergrund gedrängt, welcher ebenfalls dafür sorgte, dass Darmstadt zu einem Weltruf gelang – Darmstadt als Künstlerstadt und Ursprung des Jugendstils. Neben der großen Sehenswürdigkeit Darmstadt – die Mathildenhöhe – gibt es jedoch noch ein weiteres echtes Naherholungs-Paradies. Großherzogin Wilhelmine sagte über die Rosenhöhe: „Vor allen anderen lächelt mir dieser Erdenwinkel…“. Überzeugen Sie sich selbst von der Gültigkeit dieses Zitates!

 Ein kleiner Bummel

Die Rosenhöhe wurde im englischen Gartenstil von Johann Michael Zeyher im Jahr 1810 gestaltet und seitdem kontinuierlich um weitere bauliche Elemente erweitert. Im Eingangsbereich des Rosenparks befindet sich das von Albin Müller geschaffene Löwentor, welches zum 25. Jubiläum der Künstlerkolonie im Auftrag von Großherzog Ernst Ludwig errichtet wurde. Als „Gesamtprojekt Löwentor“ – die Löwen wurden bereits 1914 von Bernhard Hoetger geschaffen – führt der Eingangsbereich über den Ludwig-Engel-Weg zum Teehäuschen weiter. Das Teehäuschen wurde als typisches biedermeierliches Gestaltungselement in der Mitte des 19. Jahrhunderts vom großherzoglichen Hofarchitekten Georg Moller konzipiert. Um dem allgemeinen Verfall des nur 24 Quadratmeter großen Anwesens vorzubeugen, wurde das Haus zwischen April 2013 und Mai 2015 grundsaniert. Im südlichen Bereich des Parks befinden sich die „ernsten Elemente“ in Form der im klassischen und neuromanischen Stil gebauten Mausoleen der großherzoglichen Familie. Nördlich von den Mausoleen findet sich das Kernstück der Rosenhöhe – das Rosarium. Vorbild für das Rosarium sollte die Verschmelzung vonitalienischen Architekturelementen mit ihrer großen Blütenfülle, sowie der künstlerische Charakter der englischen Rosengärten sein. Neben den unterschiedlichen Stilausprägungen der Gebäude, besticht der Park mit einer hohen Diversität an seltenen Bäumen und Rosen aus aller Welt. Darunter ein Mammutbaum, eine seltene Edelkastanie und viele weitere Baum- und Pflanzenarten. Der hohe Anspruch in gartenbaulicher, wie auch in architektonischer Hinsicht, schlägt sich auch in der durchweg positiven Meinung der Besucher nieder: „Nach meiner Meinung der schönste Darmstädter Park. Die Rosenhöhe bietet dem Spaziergänger viel Abwechslung, wie bspw. die exotischen Bäume, der Rosengarten, aber auch die Gräber der großherzoglichen Familie.“ Die Anlage ist nur 10 Minuten vom TOP Tagungszentrum entfernt und liegt in direkter Nachbarschaft zur Mathildenhöhe und weiteren Jugendstil-Häusern, sodass Sie auch die Gelegenheit haben, Ihre Erkundungstour auf weitere kunsthistorisch wertvolle Areale in Darmstadt auszuweiten. Die Rosenhöhe ist ganztägig kostenlos zu besuchen.

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