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Rechtsanspruch auf Home Office

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In den Niederlanden schon normal - Gibt es das auch bald in Deutschland?

Seit diesem Monat gilt für die Niederländer der Rechtsanspruch auf das Arbeiten im Home Office.

 Was hierzulande mit harten Verhandlungen in Verbindung gebracht wird, ist also für die niederländischen Arbeitnehmer demnächst durchaus Arbeitsalltag.

Es stellt sich daher die Frage, ob der Rechtsanspruch auf Arbeit im Home Office nicht auch etwas für uns sei.

Das flexible Konzept – Arbeiten im Home Office

Es gibt viele gute Gründe für die Arbeit von Zuhause aus. Arbeitende Eltern kennen die Situationen, in denen das Kind erkrankt ist, doch man selbst fit ist. Wir alle haben bereits auf den Handwerker oder Lieferanten warten müssen. Während dieser Zeit bietet es sich durchaus an, die Präsentation für das neuentwickelte Konzept fertigzustellen oder einen wichtigen Text zu schreiben. Allerdings wird das Arbeiten im Home Office von vielen Arbeitgebern nicht gern gesehen. Grund hierfür: Oft besteht die Annahme, das nur wer auch da ist, sichtbar arbeitet. Es ist deshalb keine Überraschung, dass laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) zurzeit nur 12 Prozent der Arbeitnehmer von Zuhause aus arbeiten.

Neues Gesetz stärkt die Arbeitnehmerrechte

Der Rechtsanspruch auf Arbeit im Home Office gilt in den Niederlanden für Unternehmen ab zehn Mitarbeitern. Arbeitnehmer müssen dabei einen Antrag auf Heimarbeit einreichen, welcher in manchen Fällen auch abgelehnt werden kann, sofern Sicherheitsrisiken oder finanzielle Schäden für das Unternehmen entstehen können. Für berufstätige Eltern verbessert sich somit die Situation, aber auch die Rechte der Arbeitnehmer werden damit bestärkt. Die Niederlande ist darüber hinaus das einzige europäische Land, das eine solche Regelung eingeführt hat.

Heimarbeit fördert die Effizienz im Unternehmen

Jeder Vorgesetzte und Unternehmer kennt es – Arbeiten von Zuhause aus bringt wichtige Vorteile mit sich. Niemand steht alle paar Minuten in der Tür, bei heißen Temperaturen kann man problemlos bis spät in den Abend reinarbeiten und die Zeit lässt sich problemlos zwischen Privat und Beruf einteilen. Besonders das Vertrauen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber wird durch das Home Office gestärkt. Und das wirkt sich wiederum auf die Unternehmenskultur sowie Unternehmenseffizienz aus.

Fazit

Der eigene Workflow ist bei jedem Arbeitnehmer verschieden. Nicht jeder, der von 9 bis 17 Uhr sichtbar bei der Arbeit ist, erzielt auch die besten Ergebnisse oder arbeitet am meisten. Home Office sollte daher für Firmen eine Option sein, die Arbeitnehmern ein Stück Flexibilität bringt und nachhaltig die Unternehmenskultur fördern kann.

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