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Das perfekte Büro – Wunschdenken oder Realität?

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Wir verbringen mehr als 8 Stunden täglich dort und das meist über mehrere Jahre hinweg:

An unserem Schreibtisch. Ein unumstrittener Fakt ist, dass die Büroeinrichtung sich auf unser Wohlbefinden auswirkt. Doch, dass es ebenso die Produktivität beeinflusst, dürfte nicht jedem Arbeitgeber bekannt sein.

Warum ist eine individuelle Einrichtung sinnvoll?

In erster Linie steigert die Freiheit zur persönlichen Einrichtung des Arbeitsplatzes das Wohlbefinden. Wer sich gerne an seinem Schreibtisch aufhält und sich mit Gegenständen umgibt, die ihm gefallen, der ist auch bereit mehr zu leisten und folglich produktiver. Auf der anderen Seite ist eine persönliche Einrichtung der Motivationsbooster schlechthin. Denn der gestiegene Komfortunterstreicht: Ich bin erfolgreich und angesehen. Ob durch Urkunden, Trophäen oder eigene Dekorationselemente – Die eigene Persönlichkeit wird hervorgehoben.

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Was kann ich als Arbeitgeber tun, um meinen Mitarbeitern die idealen Grundlagen für das perfekte Büro zu bieten?

Bevor Sie Ihren Mitarbeitern die Gestaltung ihrer Arbeitsplätze in die Hände legen, sollten Sie eine gelungene Basis innerhalb der Räumlichkeiten schaffen. Das perfekte Büro beinhaltet nicht nur die Freiheit den Arbeitsplatz nach Belieben zu verändern, sondern ebenso die Berücksichtigung einzelner Kriterien.

Hierzu gehören:

Lichtverhältnisse: Viel Tageslicht oder eine tageslichtähnliche Beleuchtung haben eine positive Wirkung auf unsere Schlaf-Wach-Phasen. Ist der Arbeitsplatz nämlich zu dunkel, so lässt die Konzentration wissenschaftlich bewiesen nach. Das Resultat: Höheres Risiko, dass Fehler gemacht werden und langsameres Arbeiten.

Luftqualität: Herrscht stickige Luft im Büro, so sinkt der Blutdruck. Man wird müde und unkonzentriert. Ist die Luft zu trocken, so erhöht es das Erkältungsrisiko und belastet aus langer Sicht die Atemwege. Für beide Problematiken gibt es eine effektive Lösung: Regelmäßiges Stoßlüften. Je nach Raumgröße reichen zwei bis vier Mal am Tag für 5 bis 10 Minuten aus, um die Luftqualität nachhaltig zu verbessern. (Übrigens: Alles, was Sie über dicke Luft im Büro wissen sollten, lesen Sie in unserem Artikel.)

Ausblick: Leider kann der Blick aus dem Fenster nicht so einfach verbessert werden. Jedoch haben Studien bewiesen, dass ein Ausblick ins Grüne nicht nur die Konzentration steigert, sondern auch die Aufnahmefähigkeit verbessern.

Boden: Kalte Fliesen sorgen dafür, dass wir schneller laufen, während gemütlicher Teppich einladend wirkt und zum Bleiben einlädt. Diese Erkenntnis nutzen vor allem Kaufhäuser, um Kunden unterbewusst zu beeinflussen. Übertragen auf Büroräume macht daher das Verlegen von Teppichböden durchaus Sinn, solange die nachträgliche Pflege sowie Reinigung gewährleistet werden. Ansonsten eignen sich auch Holz-Beläge, um die Räumlichkeiten einladender und wärmer zu gestalten.

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Ergonomische Büroausstattung: Angefangen beim Bürostuhl, über den Schreibtisch, bis hin zur Maus. Um die Gesundheit und somit auch das Wohlbefinden des Mitarbeiters langfristig zu fördern, macht die Anschaffung auf jeden Fall Sinn. Denn: Nur eingesunder Mitarbeiter kann auch 100 Prozent der erforderten Leistung erbringen.

Lärm: Hätten Sie gewusst, dass sich die Lautstärke im Büro auch auf die Motivation auswirkt? Je lauter es am Arbeitsplatz zugeht, desto mehr Stress ist der Mitarbeiter ausgesetzt. Achten Sie deshalb darauf, dass die Beschallung möglichst eingedämmt wird. Zusätzlich macht Musik am Arbeitsplatz via Kopfhörer produktiver. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogartikel „Musik bei der Arbeit – DAS Doping für mehr Produktivität(?)“.

Einzel- oder Teambüros?

Auch wenn sich viele Arbeitgeber mit den gegebenen Räumen arrangieren müssen, so macht es durchaus Sinn sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, ob Team- oder Einzelbüros erforderlich sind. Denn beide Varianten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Das spricht für Einzelbüros:

    • Störungsfreies Arbeiten
  • Individuelle Anpassung der Licht-, Temperatur- und Lärmverhältnisse
  • Eigener Bereich

Das spricht dagegen:

  • Kommunikation mit Kollegen ist stark eingeschränkt
  • Teamarbeit bei Projekten gestaltet sich schwieriger
  • Gefühl von Isolation

Das spricht für Teambüros:

  • Kommunikation untereinander wird erleichtert
  • Teamarbeit fällt leichter
  • Effiziente Raumnutzung

Das spricht dagegen:

  • Wenig Platz für individuelle Anpassungen
  • Konzentriertes Arbeiten fällt schwerer

Pauschal gibt es keine Universal-Lösung. Manche Arbeitnehmer können problemlos in Großraumbüros arbeiten, während andere wiederum einen eigenen räumlich getrennten Bereich bevorzugen.

Fazit

Einen ausgearbeiteten detaillierten Plan für das perfekte Büro gibt es nicht. So individuell wie jeder einzelne Mitarbeiter ist, so besitzt auch jeder von ihnen persönliche Vorstellungen von dem idealen Arbeitsplatz. Wichtig ist, dass Sie als Arbeitgeber ein offenes Ohr für die Bedürfnisse Ihrer Arbeitnehmer haben. Mitbestimmungsrecht ist dabei ein zentraler Faktor. Denn hierdurch steigert sich nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Produktivität.

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