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Oans, Zwoa, Drei, Tradition! - Oktoberfest München

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Major Dall´Armi´s Idee

Ein guter Witz fängt so an: Treffen sich ein Japaner, ein Schwede und ein „Preiß“ in Bayern, um eine Party zu feiern (…).

Der Grund: Romantik aus dem frühen 19. Jahrhundert und ein Major der königlich-bayrischen Nationalgarde – Andreas Michael Dall´Armi, der ein Pferderennen auf dem Sendlinger Berg (heutige Theresienhöhe) vorschlug. Aber wofür der Trubel?

Das Jahr 1810 war in Bayern von großer Bedeutung, da Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese sich das „Ja-Wort“ gaben und im Zuge der öffentlichen Festivitäten ein Pferderennen stattfinden sollte. Dies stellte gleichzeitig den Startschuss für das Oktoberfest dar. Seine heutige Charakteristik als größtes Volksfest der Welt, bekam das Oktoberfest erst im Laufe des späten 19. Jahrhunderts durch die offizielle Erlaubnis der Stadt zum Ausschank und der Installation der Festzelte durch die sechs Münchener Brauereien.

Eine Annäherung

Das Festzeltgelände auf der Theresienhöhe liegt nur ca. 10 Minuten vom TOP Tagungszentrum München entfernt und ist fußläufig zu erreichen. Das Areal wartet mit insgesamt 14 Festzelten auf, welche wochentags von 10:00 bis 23:30 und am Wochenende von 9:00 bis 23:30 geöffnet sind. Neben den großen Zelten warten zahlreiche traditionelle und moderne Fahrgeschäfte auf Sie, wie z.B. „Pitt´s Todeswand“ – ein 8 Meter hoher und 12 Meter breiter Kessel, in dem bereits seit den 30´ern Motorräder auf der Innenseite des Kessels fahren. Die Zeltbetreiber locken ihrerseits mit unterschiedlichen Akzentuierungen in der Ausgestaltung ihres Zeltes die „Wiesngänger“. Das „Hacker Festzelt“ oder auch „Der Himmel der Bayern“, wie der Planenbau liebevoll genannt wird, zieht vornehmlich waschechte Münchener an und betont Tradition und Herkunft. Im Gegensatz dazu steht das „Hofbräu Festzelt“, welches internationaler ausgerichtet ist und für viele Touristen aus aller Welt der Hauptanlaufpunkt ist. Entgegen des Images der Wiesn als Ballermann-Kopie, wurde im Jahr 2005 das Konzept der „Ruhigen Wiesn“ eingeführt. Bis 18 Uhr wird ausschließlich traditionelle Blasmusik gespielt und die Musiklautstärke wird auf 85 dB reduziert. So laden die Wiesn auch für einen „ruhigen“ Bummel über das Festgelände ein.

Ihr Wiesn-Guide

Damit es keinen „Schnaggler“ (Schluckauf) und keine gebrochenen Finger durch das „Fingahackln“ gibt, hier ein Guide für Ihren Wiesnbesuch:

  1. Das inoffizielle Motto unter dem Sie Ihren Besuch in einem Zelt und auf dem Gelände sehen sollten, besteht aus dem, in der bayrischen Mundart gehaltenen Wort, „Hawedere!“ („Ich habe die Ehre!“). Und genauso ist es.
  2. „Schmaizerl“ (Schnupftabak) wird niemals abgelehnt und immer zwischen Daumen und Zeigefinger positioniert.
  3. Wenn Sie keinen Tisch reserviert haben, dann sollten Sie spätestens gegen 11 Uhr im Zelt sein, da es sonst sehr schwierig ist einen Platz zu finden, der noch nicht besetzt ist.
  4. Die „Maß“ wird nicht mit beiden Händen gefasst, noch wird das „a“ lang ausgesprochen.
  5. Das Bier wird genossen und mit der nächsten Bestellung sollte man immer etwas länger warten, da das Bier eine hohe Stammwürze besitzt, ergo einen höheren Alkoholgehalt.
  6. Falls Sie das Zelt verlassen wollen, achten Sie darauf, dass es auch einen Wiedereinlass gibt nach Verlassen des Zeltes. Durch Überfüllung werden die Zelte häufig geschlossen und man steht unvorbereitet draußen.

Place to see

Das „Volksfest Wiesn“ lässt sich am besten mit folgenden Gegenüberstellungen beschreiben: traditionell und modern, ausschweifend und gemütlich, sowie Brauchtum und Internationalität. Das Oktoberfest schafft den Spagat zwischen der Konservierung seiner Werteund seinem Ruf als Begegnungsstätte der Welt. Diese Mixtur schafft es Menschen seit über 200 Jahren zu faszinieren und sorgt seit der Hochzeit von Ludwig und Theresa immer wieder für großes Staunen und offene Münder. Ein Muss!

Zahlen und Fakten zum Oktoberfest...

finden Sie auch unter "Oans - zwoa - Wiesn-Aufbau!". Sie sind zum ersten Mal in München? Dann lesen Sie sich die Dos und Don'ts "Was Sie bei Ihrer nächsten Dienstreise nach München unbedingt beachten sollten..." durch.

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