Blog

TOP News

Beitrag finden

Beliebte Beiträge

Neue Pinakothek

frau vor gemaelde

Wissenswertes

Zur damaligen Eröffnung 1853 war die Neue Pinakothek die erste Sammlung „moderner“ Kunst weltweit.

Damit schaffte Sie einen Gegenpol zu den alten Meistern, die seit 1836 in der Alten Pinakothek zu bestaunen waren. Das Besondere an der Neuen Pinakothek in München ist nicht zuletzt ihr Rundgang. Sie gehen eine liegende Acht entlang, die Sie am Ende wieder zum Ausgangspunkt zurückführt und das ohne das Geringste davon zu merken. Dabei erhalten Sie einen spannenden Überblick über die verschiedenen Epochen der Europäischen Kunst. Von der Aufklärung bis hin zur Moderne finden Sie alles. Knapp 400 Werke aus dem späten 18., 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. Wer auf die Idee kam verschiedene Epochen der Kunst zusammen in einem Museum auszustellen?

Das konnte damals nur ein König sein! Und zwar kein geringerer als König Ludwig I. Er legte den Grundstock für die Sammlung und gab den Auftrag zum Aufbau der Neuen Pinakothek. Denn er wollte seine Ansammlung von Kunstwerken der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die Kunstwerke

Der Schwerpunkt der Kunstwerke lag auf Landschafts-, Genre-, und Historienbildern. Außerdem fanden auch die deutsche Romantik mit Caspar David Friedrich und die Münchner Schule um Karl von Piloty in der neuen Pinakothek ihr Zuhause. Doch die Sammlung von König Ludwig I. war deutlich größer. So besaß er auch Werke von Spitzweg, von Schwind, vom Deutschrömer Marées, Böcklin und einem der wohl bekanntesten: Anselm Feuerbach. Deutsche Impressionisten wie Liebermann und Corinth und französische Impressionisten wie Degas, Monet, Manet und Renoir kann man ebenfalls, nicht zuletzt durch eine großzügige Privatspende, heute in der Neuen Pinakothek bewundern. Vorreiter der Moderne sind hier die Werke von Gauguin, van Gogh oder Cézanne.
Doch einige der bekanntesten in der Neuen Pinakothek sind zum einen das Selbstbildnis im Pelzrock von Albrecht Dürer (1471-1528), Raub der Töchter des Leukippos von Peter Paul Rubens (1577-1640) und nicht zuletzt die Sonnenblumen von Vincent Van Gogh (1853-1890).

Zerstörung und Wiederaufbau

5 Jahre nachdem Brandbomben die Pinakothek zerstörten, wurde beschlossen, dass man die Ruine abreißen sollte. Obwohl diese deutlich weniger abbekommen hatte als die Alte Pinakothek. Erst 1981 wurde der postmoderne Neubau von Alexander Freiherr von Brancas eingeweiht. Dieser war nun auch 20 Jahre lang die Heimstätte für Zeitgenössische Kunst in München. Die Innengestaltung beeindruckt nicht nur durch seine vorteilhafte Oberbeleuchtung. Nein, das besondere an der Neuen Pinakothek ist die natürliche Spiralbewegung die chronologisch durch die Epochen lenkt. Sie bekommen es kaum mit, wie die liegende Acht Sie durch unterschiedliche Niveaus quer durch das Gebäude führt und Sie auf wundersame Weise wieder am Ausgangspunkt ankommen. 2002 änderte sich die Situation der Neuen Pinakothek erneut. Nun öffnete sie der Moderne ihre Türen. Seitdem kann sich die Neue Pinakothek ganz auf das facenttenreiche 19. Jahrhundert konzentrieren und auf die chronologische Verknüpfung der Pinakotheken untereinander.

Programm

Ein Museumsbesuch ist langweilig? Keineswegs! Jeden Donnerstag bis Montag von 10 bis 18 und jeden Mittwoch von 10-20 Uhr können Sie sich selbst davon überzeugen. Sehr beliebt sind dabei bei den Besuchern, und sicher auch für Sie das Richtige, die Audiotouren. Hier bekommen Sie ein kleines Gerät, welches Sie sich um den Hals legen. Mit Kopfhörern werden Sie nun durch die einzelnen Epochen mit ihren einzigartigen und wundervollen Künstlern geführt. Ihnen ist das zu unpersönlich? Gar kein Problem! Die Pinakothek bietet außerdem noch Führungen an. Dabei können Sie sich entscheiden, ob Sie einen klassischen Überblick erhalten wollen oder ob Sie Rundgänge zu Ihrem Lieblingskünstler oder Lieblingsepoche favorisieren. Und das für nur 7€ Eintritt. Hier finden Sie immer das Richtige, um einen anstrengenden Tagungstag in Ruhe ausklingen zu lassen und begeben sich dabei noch auf eine Reise der einzelnen Kunstepochen, wie Sie es nirgendwo anders so genießen können.

Verschiedene Epochen, verschiedene Künstler und ein einmaliges Bauwerk mit seinem bewundernswerten und beeindruckenden Innenausbau. Finden Sie nicht auch, dass es einen Besuch wert ist? Ja? Na dann dürfte Sie es erfreuen, dass Sie sich kleine Publikationen der neuen Pinakothek sowie Kunstdrucke, Postkarten und Geschenke im Museumshop kaufen können – damit Sie auch Zuhause ein kleines Stück Kunstgeschichte bei sich haben.
Lassen auch Sie sich nach einem kraftraubendem Tagungstag verzaubern von der einzigartigen Atmosphäre der Neuen Pinakothek.

Gelesen 302 mal

TOP Tagungszentren AG

Emil-Figge-Strasse 43, 44227 Dortmund

Sie haben Fragen oder benötigen Beratung zu unserem Angebot? Zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen