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Im Zentrum des Jugendstils - Mathildenhöhe Darmstadt

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Die Mathildenhöhe stellt sich vor

Nur 15 Minuten vom TOP Tagungszentrum in Darmstadt entfernt, bietet das Arial um die Mathildenhöhe und Rosenhöhe - 3 Minuten entfernt von dem Institut Mathildenhöhe - jedem einen entspannten Spaziergang.

180 Meter über NN erhebt sich auf einer Gesamthöhe von 48,5m der - aufgrund seiner Dachkonstruktion - „Fünffingerturm“ genannteHochzeitsturm. Der Turm wurde vom Jugendstil-Architekten Joseph Maria Olbrich 1908 erbaut, zur Erinnerung an die Hochzeit von Großherzog Ernst Ludwig mit Eleonore zu Solms-Hohensolms-Lich. Die „Russische Kapelle“ stellt hingegen ein Relikt der monarchischen Notwendigkeit dar. Der angeheiratete russische Zar konnte für sich und sein Gefolge nicht auf ein russisches Gotteshaus verzichten. Glück für Ernst Ludwig: Die Baukosten beglich der russische Zar aus seinem Privatvermögen. Neben den Gebäuden, werden aktuell weitere Exponate von namhaften zeitgenössischen Künstlern präsentiert, wie z.B. Gregor Schneider. Besucher beschrieben das Arial und Museum so: „Das gesamte Ensemble der Mathildenhöhe mit dem Museum und der Jugendstilkolonie ist ein Ort, den man gesehen und genossen haben sollte. Wenn Zeit besteht, bitte nicht das Jugendstilbad auslassen! Wir genießen auch die Ruhe, die der Ort ausstrahlt.“

Schmelztiegel der Innovation

Mein Hessenland blühe und in ihm die Kunst!“ Ein Zitat von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein aus dem Jahr 1899 mit Folgen. Darmstadt wird auf Initiative des Großherzogs und des Britischen Königshauses zum Zentrum des Jugendstils. Das künstlerische Brechen mit klassischen Bauformen und Werten, getrieben von Funktionalität und Asymmetrie, ständig auf der Suche nach einem „Stil unserer Zeit“ und dem damals, wie heute bedeutenden Begriff der „Innovation“ sind die Triebfedern und das Korsett des Jugendstils. Denn „Innovation“ hatte das damalige Großherzogtum Hessen-Darmstadt bitter nötig. Der Wirtschaftsmotor stotterte und drohte gänzlich zu verstummen. Jedoch gelang Regent Ernst Ludwig, ein Enkel der Königin Viktoria von Großbritannien, inspiriert durch die britische Arts-and-Crafts Bewegung, der Stimulus mit der Gründung der „Künstlerkolonie“ im Jahr 1899. Der Berufung der ersten sieben Künstler an die Mathildenhöhe folgte die Verschmelzung von Kunst, Wirtschaft und Moderne, welche bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs bestehen blieb.

Der Gebäudekomplex wird seiner weltweiten Bedeutung gerecht, durch die Ernennung des Kultusministeriums auf die Vorschlagsliste zum UNESCO Kulturerbes. In der Begründung wird auf die besondere Rolle „in der Entwicklung der Künste und Architektur“ eingegangen und auf den „Markstein- Charakter“, einer jungen Kunstrichtung in einem Jahrhundert auf dem „Weg in die Moderne des 20. Jahrhunderts.“. Die Mathildenhöhe wird geehrt als „hervorragendes Beispiel eines architektonisch geschlossenen Bauensembles“. Die offensichtlichsten Zeugnisse des Bestrebens in die „Moderne“, sind sicherlich der Hochzeitsturm und die „Russische Kapelle“.

Für alle ambitionierten Seminarteilnehmer, welche Lust auf eine Extra-Portion Jugendstil-Bildung haben, werden Führungen durch das „Museum Künstlerkolonie“ zwischen 11-18 Uhr für 5 Euro angeboten. Für einen Aufpreis von 2 Euro ist ein Aufstieg in den „Fünffingerturm“ möglich. Zum gemütlichen Schlendern lädt der Park „Rosenhöhe“ ein, welcher 3 Minuten von der Mathildenhöhe entfernt ist.

Ein letzter Satz für Ihren Motivationsschub: Die Mathildenhöhe ist das MUSS in Darmstadt und nicht nur für die Künstlerseele empfehlenswert.

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