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Es ist laut im Büro? – So vermeiden Sie Lärm und arbeiten produktiv

laerm buero bienen

Links klappert der Kollege auf der Tatstatur, rechts findet ein Telefongespräch statt, vorne wird über eine neue Strategie diskutiert – und Sie sind mitten drin.

Kein Wunder, dass Sie sich kaum konzentrieren können, ständig abgelenkt und irgendwann auch gereizt sind. Dauerhafte Geräuschkulisse steigert den Stress und kann sogar gesundheitsschädigend sein. Insbesondere Großraumbüros sind davon betroffen.

Wie sieht die Realität aus?

Einer Studie zur Folge empfinden neun von zehn Mitarbeitern Geräusche im Büro als störend. Das senkt die Motivation und die Leistungsbereitschaft. Außerdem kann ein hoher Geräuschpegel auch die Zusammenarbeit im Team beeinträchtigen. Wussten Sie, dass bei zu lauter Geräuschkulisse die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter um bis zu 10% sinkt?

Aber nicht nur das. Mediziner und Wissenschaftler stufen störenden Schallpegel als gesundheitsschädigend ein, schließlich wirkt es sich auf das vegetative Nervensystem aus. Dadurch kann der Blutdruck steigen, Kopfschmerzen treten auf, Konzentrations- und Schlafstörungen sind die Folge. Das nervt, frustriert und führt zu verminderter Produktivität. Weder Mitarbeiter noch das Unternehmen gewinnen dadurch.

Das Büro der Neuzeit

Der Trend eines Großraumbüros ist längst bei zahlreichen Unternehmen zum Alltag geworden. Einzelbüros sieht man nur noch selten. Natürlich haben Großraumbüros viele Vorteile: Die Kommunikationswege der Mitarbeiter sind kürzer, Ideen werden schneller weiterentwickelt, man lernt von anderen Mitarbeitern. Außerdem kosten Großraumbüros das Unternehmen weniger. Schließlich kommt man bei gleich vielen Mitarbeitern mit weniger Platz aus! Übrigens haben sich auch die Platzansprüche eines Angestellten im Laufe der Zeit gewandelt. Wenn die Kollegen früher 12 m² für sich beansprucht haben, so begnügt man sich heutzutage auch mit 8 m².

Achtung: Lärmgefahr!

Trotz aller Vorteile entsteht durch mehrere Menschen in einem Raum entsprechend viel Lärm. Auch wenn man nicht miteinander spricht und alle auf ihre Arbeit konzentriert sind, so ist dennoch eine Geräuschkulisse vorhanden. Das Tippen auf der Tatstatur, das Klingeln des Telefons, Drucker und Klimaanlagen – sie machen alle Lärm. Machen wir ein Fenster auf zum Lüften, kommen neue Geräusche von der Straße dazu.

Doch der Störenfried Nummer eins sind für die meisten Angestellten Gespräche unter Kollegen. Während wir uns an viele Geräusche gewöhnen und sie sogar ausblenden können, wie z.B. das Telefonklingeln, können wir Gespräche nicht so einfach ignorieren. Unser Gehirn stellt sich in solchen Situationen nämlich sofort auf Sprachverarbeitung ein. Aus diesem Grund fällt es uns auch so schwer, Gespräche von Kollegen, die in der Nähe sind, einfach auszublenden.

Nichtsdestotrotz können Sie auch einem Kollegen glauben, der behauptet, ihn würde das Geräusch der Klimaanlage nerven, denn jeder nimmt Lärm anders wahr. Dies kann aber auch von der Situation abhängen. Erledigen wir gerade Routineaufgaben, empfinden wir Lärm nicht als sonderlich störend. Erfordert die Aufgabe unsere volle Konzentration und ist anspruchsvoll, so brauchen wir mehr Ruhe.

Wie reduziert man Lärm?

Doch wie kann man gegen den Bürolärm vorgehen? Dafür sollte man bereits beim Einrichten des Büros beginnen. Legen Sie im Büro einen schallschluckenden Teppich aus. Das ist eine deutlich bessere Alternative als Laminat oder Fliesen, bei denen jeder Schritt in den Raum hallt. Auch eine schallschluckende Decke bringt Wunder. Hängen Sie Bilder und andere Gegenstände an die Wände und stellen Sie Pflanzen auf. Bei Möbeln sollten Sie darauf achten, dass sie aus Holz sind, denn Holz schluckt ebenfalls Lärm im Gegensatz zu Glas, Keramik oder Stahl, die ihn eher reflektieren. Auch mobile Klappwände können ein Lösungsansatz sein.

Viele Geräte, die im Büro benutzt werden, wie z.B. Drucker, können in einem separaten Raum untergebracht werden. So stören die Geräusche nicht die Mitarbeiter während der Arbeit. Gesprächsrunden können ebenfalls optimiert werden, wenn Angestellte, die oft miteinander etwas besprechen müssen, nebeneinander sitzen. Zum Telefonieren kann ein Headset verwendet werden. Auf diese Weise muss man leiser sprechen, da ein Mikrofon verwendet wird.

Und so sinkt der Lärmpegel bereits wesentlich! Die Telefongespräche werden leiser, die Geräte stören nicht und die Kollegen diskutieren miteinander am anderen Ende des Raums.

Geheimtipps!

Haben Sie schon probiert mit Musik zu arbeiten? Einfach Ohrstöpsel rein, Lieblingsmusik anmachen und mit voller Konzentration an die Aufgaben gehen. Das steigert die Laune, die Motivation und man hat auch gleich viel mehr Spaß. Außerdem hört man natürlich auch den Bürolärm nicht mehr!

Wenn das alles nicht hilft, dann sollten Sie über einen Ausweichraum bzw. einen Rückzugsort nachdenken. Ist der Lärm zu laut, können sich die Mitarbeiter hierhin zurückziehen und ohne Ablenkungen arbeiten. Aber auch wenn es doch laut ist, kann es dennoch was bringen: Forscher der Universität Chicago haben herausgefunden, dass bei Hintergrundgeräuschen bis zu 70 Dezibel eher kreative Ideen entstehen als bei Geräuschen im 50 Dezibel-Bereich. Also könnte man manchmal ruhig auch etwas lauter sein!

Das Team der TOP Tagung wünscht Ihnen eine schöne Woche!

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