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Andere Länder … Wie Sie im Ausland erfolgreich werden

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Ihr Unternehmen arbeitet zukünftig mit internationalen Geschäftspartnern oder Kunden zusammen?

Sie planen die Expansion ins Ausland? Spätestens beim ersten Kontakt wird Ihnen deutlich, dass gewisse kulturelle Unterschiede herrschen.Kommunikation und Umgangsformen sind von Land zu Land verschieden.

Auch die Geschäftsgepflogenheiten sind keinesfalls mit unseren gleichzusetzen. So legen beispielsweise die Niederländer weniger Wert auf strikte Hierarchien. Die Grenzen sind fließend und der Umgang innerhalb wie auch außerhalb des Unternehmens ist informeller als bei uns. Auch die Franzosen, einer unserer wichtigsten Export- und Handelspartner, pflegen im Gegensatz zu uns gerne lange Verhandlungsgespräche. Dabei werden Themen, welche das Finanzielle betreffen, gerne an den Schluss gehangen und möglichst kurz gehalten. Es gibt somit zahlreiche Gepflogenheiten, welche sehr gut die einzelnen Länder charakterisieren und die bei Kooperationen beachtet werden müssen. Doch bevor auf diese eingegangen werden kann ist es notwendig, eine Basis zu schaffen.

Umgang mit internationalen Geschäftskontakten? Darauf sollten Sie nicht verzichten!

Das Expandieren ins Ausland – Zum einen eine große Chance auf Erfolg und zum anderen ein Risiko. Kein Unternehmen möchte sich sprichwörtlich die Blöße geben und auf den internationalen Märkten scheitern. Eine sichere Grundlage für den Umgang mit Kunden und Partnern ist unersetzlich. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Erkennen Sie die kulturellen Unterschiede

Informieren Sie sich gleich zu Beginn gründlich. Sammeln Sie Informationen über das Land, die dortige Wirtschaft, Kultur sowie die gesellschaftlichen Gepflogenheiten. Es macht durchaus Sinn, einen interkulturellen Trainer hinzuzuziehen, um mehr über den Umgang mit dem künftigen Geschäftspartner zu erfahren und zu wissen, auf welcher Ebene miteinander agiert wird. Denn Sie wissen – „Andere Länder …“

Planen Sie Ihre Kommunikation

Klingt komisch, nicht wahr? Aber besonders in der schriftlichen Kommunikation lauern so einige Tücken, die Sie durch eine gründliche Planung umgehen. Ihre Texte sollten immer grammatikalisch wie auch in punkto Rechtschreibung einwandfrei sein. Es macht ansonsten keinen seriösen Eindruck und kann im Worst Case zu Missverständnissen führen. Nehmen Sie daher lieber professionelle Dienste in Anspruch, sofern Ihre eigenen Fremdsprachenkenntnisse nicht ausreichen. Planen Sie darüber hinaus eine langfristige Geschäftsbeziehung, so schaffen Sie sich ein Vokabular von 50 bis 70 Wörtern in der Sprache Ihres Kunden bzw. Partner an. Dies ist nicht nur ein Zeichen des Respekts, sondern auch der Wertschätzung.

Prüfen Sie die rechtlichen Voraussetzungen

Hier sollten Sie eine Liste anlegen, die folgende Fragen enthält: Unter welchen rechtlichen Bedingungen steht die Zusammenarbeit? Welche Standard-ABGs sind gültig? Welche Zahlungs- oder Lieferbedingungen sind im Ausland gültig? Worauf sollte bei Retouren und Haftungen geachtet werden? Einige Unterschiede und das Wissen über diese schützt Sie vor der ein oder anderen bösen Überraschung.

Beachten Sie die finanziellen Aspekte

Wie bereits in den rechtlichen Voraussetzungen angesprochen – Die finanziellen Angelegenheiten klären Sie bestenfalls bereits im Vorfeld ab. Welche Währung wird letztendlich verwendet? Welche Zahlungsmethode ist am besten geeignet und wie hoch können die Zusatzkosten werden? Eine frühe Festlegung nützt auch Ihren internationalen Kunden, da der Kaufprozess schon von Beginn transparent und verständlich ist.

Kennen Sie die Zeitzonen

Natürlich sollten Sie vor einem Telefontermin mit Ihrem Partner oder Kunden wissen, wie spät es dort ist. Ebenso ist es notwendig die jeweilige Zeitzone sowie Geschäftssitten zu identifizieren. Wann nehmen sich Geschäftspartner und –Kunden am liebsten Zeit für Sie?

Gut zu wissen

Uhrzeit und Termine

Während uns der Ruf unserer deutschen Pünktlichkeit weit über die Grenzen vorauseilt, wird in anderen Ländern das ein oder andere Mal weniger Wert darauf gelegt. In asiatischen Ländern gilt Pünktlichkeit zum Beispiel als Zeichen des Respekts und wird dementsprechend erwartet. Auch bei der Terminierung von Meetings sind einige landestypische Eigenheiten zu beachten. In Nordeuropa werden beispielsweise Termine nach 16 Uhr gemieden und in Dänemark wollen viele Unternehmen zwischen 11 und 14 Uhr in ihrer Mittagspause nicht gestört werden.

Gastgeschenke

Bringen Sie Präsente mit zum Termin, so können Sie mit dem Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ punkten. Doch Achtung! Verschenken Sie Ihrem russischen Geschäftspartner Alkohol, so stellen Sie sich darauf ein die Flasche gemeinsam leeren zu müssen. In Japan sollten Sie sich nicht wundern, dass Ihr Geschenk vor der Annahme ein oder zwei Mal verweigert wird (gehört zum guten Ton). In arabischen Ländern beschenkt man sich nur mit qualitativ hochwertigen Präsenten. Allerdings auch nur unter der Voraussetzung, dass es sich um eine sehr enge Geschäftsbeziehung handelt.

Fazit

Erfolg im Ausland erfordert vor allem eines – Die Anpassung an die dort herrschende Kultur. Denn dies zeugt nicht nur von Wertschätzung, sondern ebenfalls Respekt. Stereotypisches Denken ist sogar in Maßen erlaubt. Betrachten wir zum Beispiel unser eigenes Bild im Ausland, nämlich das des strukturierten, organisierten und ehrgeizigen Deutschen, welcher als leistungsstark, aber auch reserviert wie auch zurückhaltend gilt, so sollten wir trotz allem stets bedenken: Kennt man einen – Kennt man eben nicht alle.

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