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Gespräche führen und profitieren – wie gut sind Sie?

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Gespräche führen kann jeder – davon profitieren nur die Wenigsten

Die Basis für ein gelungenes Gespräch ist nicht zwangsweise fachliches Know-how bei den Beteiligten, sondern das gegenseitige (echte) Interesse an dem Dialog.

Sind Sie nämlich als Gesprächsteilnehmer nicht voll und ganz bei der Sache, so fühlt sich Ihr Gegenüber missverstanden oder gar ignoriert. Beginnen Sie aus diesem Grund nur Gespräche, wenn Sie echtes Interesse an Ihrem Gesprächspartner haben. Andernfalls erfüllt die Konversation im schlechtesten Fall nicht ihren Zweck.

Gelungene Gespräche in der Praxis

Ob Vorstellungsgespräch, Mitarbeitergespräch, Meeting, Verhandlung oder Kundentermin – unabhängig von der Gesprächsart lässt sich aus jedem Dialog Nutzen ziehen. Sei es eine Gehaltserhöhung, neuer Auftrag oder die Aussicht nach einem besseren Job – wichtig hierbei ist, dass Sie wissen, wie eine gelungene Gesprächsführung funktioniert, um leichter neue Kontakte zu knüpfen, interessante Informationen zu erhalten oder Ziele schneller zu verwirklichen.

Die Gesprächskiller

Um das eigene Gesprächsverhalten nachhaltig zu verbessern, sollten Sie zunächst die häufigsten Fehler kennen. Hierzu gehören:

Wesentliches vs. Nebensache

Sie kennen dieses Problem bestimmt: Im Gespräch rückt das eigentliche Thema immer weiter in den Hintergrund. Auf einmal steht stattdessen Nebensächliches im Fokus und wird heiß diskutiert. Wertvolle Zeit und Energie werden vergeudet. Woran das liegt? Meist ist der Grund für diesen Gesprächskiller, dass den Gesprächsteilnehmern die Argumente ausgehen und sie sich ein „Schlachtfeld“ suchen, auf dem sie die besseren Karten haben. Es geht in diesem Fall nicht mehr darum über das Wesentliche zu sprechen, sondern bei nebensächlichen Themen Recht zu haben. Was dagegen hilft? Sofern möglich, leiten Sie charmant zum Hauptthema rüber und setzen einen sauberen Cut. Beispiel: „Ich merke, dass wir uns gerade vom Wesentlichen entfernen oder was meinen Sie?“

Aneinander vorbeireden

Diesen Gesprächskiller kennen Sie bestimmt aus Ihrem Alltag: Sie sprechen mit Ihrem Gegenüber, merken aber bereits nach sehr kurzer Zeit, dass Sie aneinander vorbeireden. Sie verstehen nicht, worauf der andere hinaus will und passen sich ihm/ihr thematisch nicht an. Im schlechtesten Fall entstehen auf diese Weise Missverständnisse sowie Frustration bei den Gesprächsteilnehmern. Was dagegen hilft? Nachfragen. Denn nur so können Sie sich vergewissern, ob Ihr Gegenüber den Sachverhalt verstanden hat.

Auf dem Standpunkt beharren

An sich spricht es für Sie, wenn Sie einen eigenen Standpunkt besitzen und diesen auch bei Diskussionen verteidigen. Allerdings sollten Sie dennoch darauf achten, nicht zu sehr auf diesen Standpunkt zu beharren. Bleiben Sie für andere Blickwinkel offen und geben Sie Ihrem Gegenüber die Chance seine eigene Meinung zu vertreten und zu argumentieren. Andernfalls können aus Meinungsverschiedenheiten Konflikte werden, die wiederum zu waschechten Streitereien führen.

Unsere TOP-Tipps für Ihre Gesprächsführung

Gesprächsvorbereitung

Vorbereitung ist das A & O. Auch in Gesprächen ist eine gründliche Vorbereitung Pflicht, um profitieren und einen positiven Eindruck hinterlassen zu können. Das gehört in die Gesprächsvorbereitung: Wer sind die Teilnehmer? Mit wem habe ich konkret zu tun? Worum geht es in dem Gesprächsthema? Was sind relevante Fakten, Zusammenhänge etc.?

Zielformulierung

Die besten Gespräche sind die, die auch zielführend für Sie sind. In erster Linie macht es daher Sinn zu wissen, was Sie durch die Konversation erreichen wollen. Überlegen Sie sich Ihre persönlichen Ziele, verfolgen Sie diese aktiv während des Dialogs und übernehmen Sie die Gesprächsführung, sobald Sie merken, dass das Gespräch in eine falsche Richtung verläuft.

Fragen zur richtigen Zeit

Fragen fördern den Informationsaustausch. Darüber hinaus signalisieren sie aber auch dem Gesprächsteilnehmer Interesse und helfen Ihnen zudem die Übernahme des Gesprächs. Wichtig: Passen Sie den perfekten Zeitpunkt für Fragen ab.

Gesprächsinhalte zusammenfassen

Für den Gesprächsabschluss bietet sich eine Zusammenfassung an. Auf diese Weise verbalisieren Sie die Ergebnisse, vermeiden Missverständnisse und runden das Gespräch ab. Bei Vereinbarungen ist es zum Beispiel sinnvoll zu terminieren. Zum Beispiel: „Wann kann ich mit einer Antwort bezüglich des Angebots rechnen? Würde Ihnen nächste Woche passen?“ – Spielen Sie Ihrem Gegenüber den Ball zu und tragen Sie dazu bei, dass dieser zu einer Handlung aufgefordert wird.

Fazit

Wer von Gesprächen profitieren will, dem muss klar sein, dass er echtes Interesse am Gegenüber haben muss. Denn nur so kommen Sie auf einen gemeinsamen Nenner und verwirklichen Ihre Ziele. Vermeiden Sie Gesprächskiller und gehen Sie auf Ihr Gegenüber ein – nicht nur im Job, sondern auch im Privatleben.

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