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Der Englische Garten – Ruhepol und Showbühne in einem

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Leben im Englischen Garten

Der Englische Garten repräsentiert Münchner Lebensart pur und das bereits seit 225 Jahren.

Für besonders Aktive besitzt der Englische Park 78-Kilometer-Wege, die nur darauf warten als Ausgleich von einem anstrengenden Tag von begeisterten Joggern und Radfahrern genutzt zu werden. Wer es dann aber doch etwas ruhiger mag, ist an der nördlichen Grenze besser aufgehoben. In den Morgenstunden finden hier besonders Yoga und Thai Chi-Fans ihren Lieblingsplatz.

Doch auch der Kleinhesseloher See hat einiges zu bieten. Hier ist es zwar nicht erlaubt zu schwimmen, aber die Ruder- und Tretboote bieten nicht nur an heißen Sommertagen eine tolle Abwechslung. Auch in Wintertagen lohnt sich ein Ausflug an den See. Denn dann ist dieser mit einer beeindruckenden Eisschicht bedeckt und bietet nicht nur einen traumhaften Blick mit seinen schneebedeckten Bäumen und der glitzernde Eisfläche – auf ihr darf dann auch Schlittschuh gelaufen werden.

München und seine Biergärten – Auch im Englischen Garten nicht wegzudenken

Wer an München und Bayern denkt, schweift mit seinen Gedanken automatisch zu einer Maß Bier in einem der zahlreichen Biergärten. Für einen Biergartenbesuch sollten auch Sie sich unbedingt Zeit nehmen. Sie sind auf der Suche nach dem perfekten Biergarten für sich? Kein Problem! Hier finden Sie die schönsten:

  • Platz für bis zu 7000 Besucher hat der Biergarten am Chinesischen Turm und ist somit einer der größten Biergärten der Stadt(Adresse: Englischer Garten 3)
  • Das Seehaus bietet seinen Besuchern bayrische Schmankerl und hat außerdem, genau wie bei dem Biergarten nebenan, einentraumhaften Blick über den See (Kleinhesselohe 3)
  • Der Biergarten Hirschau, der Geheimtipp für gemütliche Stunden (Gyßlingstraße 15)
  • Wer sich ein besonders schönes Ziel für eine Radtour setzten möchte, macht diese am besten zum Biergarten Aumeister(Sondermeierstraße 1)
  • Für wen das Radfahren nicht so einen Reiz besitzt, für den ist das Mini-Hofbräuhaus im Norden des Gartens zu empfehlen (Gyßlingstraße)

Hier lässt es sich am besten entspannen nach einem anstrengenden Tagungstag.

Die Geschichte

Der Englische Garten zählt zu den größten und schönsten innerstädtischen Parks weltweit und hat sich in den bereits zwei Jahrhunderten laufend verändert. Neue Gebäude und Grünanlagen, wie zum Beispiel der alte Militärgarten, sind dazugekommen. Den besten Blick hat man dabei vom Monopteros. Der tempelartige Rundbau von 1836 wurde samt Hügel in die südliche Parklandschaft eingebaut. Doch alles begann 1789. Damals stellte Kurfürst Karl Theodor den Antrag, an der Isar einen öffentlichen Park zu errichten. Zuerst war er als Erholungsort für die Armee gedacht. Doch schon 1792 wurde er als Volkspark für die damals rund 40.000 Münchner geöffnet. Der Brite Benjamin Thompson, der spätere Reichsgraf vom Rumpford, und der Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig von Sckell waren für die ursprüngliche Gestaltung des Parks verantwortlich. Warum ein Park mitten in München „Englischer Garten“ genannt wird, lässt sich ganz einfach erklären: Der Garten wurde früher im Stile eines englischen Landschaftsparks errichtet.

Kleines Japan im Englischen Garten

1972 wurde das Japanische Teehaus errichtet, eines von ganz wenigen außerhalb Japans. Man findet es auf einer künstlichen Insel im Schwabinger Bach am Südende des Parks. Hier finden entspannte Tee-Zeremonien statt und auch Japan-Fan-Treffen sind hier keine Seltenheit. Am dritten Sonntag im Juli kann man hier das einmal im Jahr stattfindende Japanfest feiern. Verschiedene Vereine, Schulen und Geschäfte stellen unterschiedlichste Bereiche aus der japanischen Kultur vor – insgesamt über 30 Beteiligte. Zu dem Fest öffnet auch das Teehaus einmal mehr seine Türen. Wo kann man sonst ein Land, das so weit weg liegt so nah erleben? Sollten Sie es einrichten in den Sommermonaten nach München zu reisen, dürfen Sie das Japanfest auf keinen Fall verpassen!

Für jeden Geschmack etwas dabei

Am bekanntesten ist wohl der Chinesische Turm. Der Pagodenbau im kaiserlich-chinesischen Baustil ist 25 Meter groß und geht auf einen Entwurf von 1789 zurück. Er ist in den Jahren mehrmals ausgebrannt, wurde aber immer wieder originalgetreu aufgebaut. Gleich nebenan findet man ein Kinderkarussell im Biedermeier-Stil, welches seit 2013 in altem Prunk erstrahlt und die kleinsten Besucher des Gartens begeistert. Für Erwachsene ist es leider nur schön anzusehen. Doch zum Fahren hält der Garten für die „großen“ Besucher zahlreiche echte Kutschen parat. Besonders in den verträumten Wintertagen lässt sich eine Kutschfahrt genießen. Denn träumt nicht jeder von einer Kutschfahrt im funkelnden Schnee? Dann nehmen Sie sich am Abend nach einem stressigen Tagungstag doch 60 Minuten Zeit und lernen Sie den Garten auf eine besonders gemütliche Weise und von einer besonders schönen Seite, wie sie nur eine Winterlandschaft bieten kann, kennen. Zu zweit oder alleine – eine Kutschfahrt gehört in München einfach dazu.

NORD und SÜD? Wo ist der Unterschied?

Der Englische Garten lässt sich in zwei Bereiche einteilen. Diese sind zwar nicht wirklich getrennt, könnten aber nicht unterschiedlicher sein und das erklärt sich ganz einfach: Der Süden des Gartens ist der belebtere Teil des Gartens. Von der Prinzregentenstraße bis zum Mittleren Ring kann man hier das pulsierende urbane Freizeitleben beobachten. Ghettoblaster mit lauter Musik vermischen sich mit dem Sound der Trommler vom Monopteros und der Blasmusik vom Chinesischen Turm zum typischen Englischen Garten Geräuschteppich.
Der ruhigere Nordteil erstreckt sich vom Mittleren Ring bis in den Stadtteil Freimann. Hier kann man durch einen langen Spaziergang über wilde Wiesen oder eine Maß Bier in einem der ruhigeren Biergärten der Großstadthektik entfliehen.

Besinnlich im Advent

Gebrannte Mandeln, eine heiße Tasse Glühwein, Schnee… Wer kommt da nicht ins Träumen? In der Adventszeit können Sie rund um den dann beleuchteten Chinesischen Turm in der schönsten Zeit im Jahr zahlreiche Buden mit Kunsthandwerk oder weihnachtlichen Leckereien genießen. Und dazu noch dem Schnee beim Funkeln zusehen. Was gibt es schöneres nach einem anstrengenden Tag?

Sie sehen, zu jeder Jahreszeit hat der Englische Garten in München seinen Besuchern etwas zu bieten. Ob Sportfreak oder Ruhefanatiker – Der Englische Garten lädt ein!

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