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Dicke Luft – Wie man im Büro die Raumluft verbessert

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350.000 Kilogramm. Hört sich schwer an?

Dabei fällt es uns ganz leicht. So viel Luft schleusen wir im Laufe des Lebens durch unsere Lungen.

Da kommen nicht mal Wasser (70.000 kg) und Nahrung (35.000 kg) zusammen auf solch einen Wert. Dabei atmen wir nicht nur frische und saubere Luft ein, sondern natürlich auch andere Stoffe. Einige davon wirken sich negativ auf unser Wohlbefinden aus, andere sind sogar schädlich!

Büro

Wussten Sie, dass der durchschnittliche Mitteleuropäer 90% seines Lebens in geschlossenen Räumen verbringt? Das liegt daran, dass die Menschen in Industrieländern immer öfter in Büros arbeiten. Aber nicht nur der Arbeitsplatz zählt dazu, sondern auch Verkehrsmittel, wie Autos, Busse und Züge. Und meistens sind wir nicht allein, sondern verbringen die Zeit drinnen mit vielen anderen Menschen zusammen. Gerade bei Großraumbüros merkt man ganz schnell, dass die Luftqualität darunter leidet. Aber welche Auswirkungen hat das auf unsere Produktivität und Gesundheit?

Die Tücken der schlechten Luft

Frische Raumluft und ein gutes Raumklima wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Sie versorgen unser Gehirn mit Sauerstoff und kurbeln unseren Kreislauf an. Da läuft die Arbeit wie von allein. Nach einigen Stunden fühlen wir uns jedoch schlapper und müder. Das kann an der schlechten Luft liegen, die in der Zwischenzeit entstanden ist. Immerhin atmen wir durchschnittlich 480 Liter Sauerstoff pro Stunde ein und aus!

Besonders in Büros gibt es genug Quellen, welche die Luft zusätzlich verschlechtern, Drucker zum Beispiel oder die Abwärme von Computern und anderen Geräten. Auch eine Klimaanlage kann Schadstoffe in die Luft blasen, wenn sie nicht richtig und regelmäßig gewartet wird. Baustoffe und Materialien der Inneneinrichtung können ebenfalls Schadstoffe enthalten und diese in die Luft abgeben. Aber auch die moderne Bauweise von Fenstern und Türen trägt zur schlechten Luft bei. Schließlich kann man diese mittlerweile luftdicht abschließen, was zwar gut zum Energiesparen ist, aber keine frische Luft mehr in den Raum reinlässt. Auf Grund dieser und einiger anderen Quellen lässt sich sagen, dass wir in geschlossenen Räumen manchmal sogar mehr Schadstoffe einatmen, als wenn wir an einer dicht befahrenen Straße stehen würden.

Gesundheitsschäden durch schlechte Luft

Von nervigen Kleinigkeiten bis zu dauerhaften Schäden – so viel Einfluss hat schlechte Luft auf unsere Gesundheit. Wie groß der Einfluss ist, zeigen wir Ihnen.

  • Befindlichkeitsstörungen
    In erster Linie stört schlechte Luft unser Wohlbefinden. Zunächst fühlen wir uns müde und sind gereizt, leiden unter Stimmungsschwankungen. Im nächsten Schritt bekommen wir plötzlich Kopfschmerzen und verspüren Übelkeit. Experten fassen solche Symptome unter dem Begriff „Sick building Syndrom“ – Krankes-Gebäude-Syndrom also.
  • Reizung der Schleimhäute
    Atmet man länger schlechte Luft ein, kann dies unsere Schleimhäute reizen. Es kribbelt in der Nase und im Rachen und kann sogar zu einer Kehlkopfentzündung führen. Aber nicht nur die Atemwege sind anfällig, auch die Augen: Eine Bindehautentzündung ist ebenfalls nicht auszuschließen.
  • Allergien und Überempfindlichkeit
    Durch schlechte Luft kommen wir außerdem in Kontakt mit Allergenen. Dazu gehören Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen, Haare und Hautschuppen von Haustierensowie diverse Baumaterialien und Pflanzen. Im schlimmsten Fall führt der Kontakt zu Schnupfen, allergischem Asthma und kann Kontaktekzeme verursachen.

Jeder Mensch reagiert unterschiedlichen und individuell auf Schadstoffe. Manche Menschen reagieren sensibler auf Gerüche als andere. Und oft kommen wir bereits sehr früh in Kontakt mit solchen Schadstoffquellen. Es steht fest, dass heutzutage 30% aller Kinder in Europa an allergischen Erkrankungen leiden.

Gegen dicke Luft ankämpfen

Aber wie geht man nun gegen schlechte Luft vor? Wie kann man die Luft Zuhause und im Büro verbessern? Die einfachste Methode ist es zu lüften. Kippen Sie nicht die Fenster, sonst entsteht Zugluft. Machen Sie die Fenster weit auf. Es ist empfehlenswert alle zwei Stunden maximal fünf Minuten lang zu lüften.

Ist es in Ihrem Büro nicht möglich die Fenster komplett aufzumachen? Dann lohnt sich die Investition in eine Belüftungsanlage. Diese sollte jedoch sachgemäß gewartet werden, sonst erreichen Sie damit genau das Gegenteil und sie wird zu einer Schadstoffquelle.

Eine weitere Möglichkeit ist es, gezielt Pflanzen aufzustellen, die die Luft reinigen. Dazu gehören beispielsweise Efeu, Grünlilie und Drachenbaum. Achten Sie darauf, dass weder Sie noch Ihre Mitarbeiter allergisch auf die Pflanzen reagieren. Sonst ist man mehr mit der laufenden Nase beschäftigt als mit der Arbeit. Wichtig ist es auch zu prüfen, dass kein Schimmel in der Pflanzenerde ist!

Gute Luft, gute Arbeit

Für gute Luft im Büro zu sorgen ist also unumgänglich! Wir können besser denken, uns konzentrieren und sind aktiver. Ist die Luft dagegen schlecht, wirkt sich das negativ auf unser Gemüt und unsere Arbeit aus. Außerdem werden unsere Abwehrkräfte geschwächt. Zusätzlich können sogar dauerhafte Gesundheitsschäden entstehen. Wir sagen also: Fenster auf und lasst die frische Luft rein!

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