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Bitcoin - so steht es um die Kryptowährung

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Anerkanntes Zahlungsmittel oder bloßes Spekulationsobjekt?

Seit geraumer Zeit ist ein Thema nicht mehr aus den täglichen Medien wegzudenken. Es geht um die Thematik des Bitcoins und Kryptowährungen im Allgemeinen.

Dass man bei diesem Thema schnell den Überblick verlieren kann verstehen wir und aus diesem Grund möchten wir Ihnen nachfolgend kurz und kompakt erklären, was der Bitcoin eigentlich genau ist, wie er funktioniert und wie es mit diesem Trend in Zukunft weitergehen wird.

Wie funktioniert der Bitcoin eigentlich?

Sie fragen sich mit Sicherheit, wie es überhaupt zu den Bitcoins kam. Auslöser hierfür war die Finanzkrise im Jahr 2007. Durch diese verloren viele Menschen ihr Vertrauen gegenüber den normalen Banken. Also musste eine andere Möglichkeit her, wie man sein Geld anlegen kann. Die Lösung sollen digitale Währungen sein. Die Kryptowährung Bitcoin funktioniert folgendermaßen: Stellen Sie sich einmal vor, Sie wollen Geld in ein weit entferntes Land überweisen – beispielsweise möchten Sie 200€ von Deutschland nach Mexiko schicken. Im Normalfall wird diese Überweisung einige Zeit dauern und außerdem werden Gebühren für diese Transaktion anfallen. Diese Bearbeitungsgebühren fallen an, da der Transfer von Geld auf internationaler Ebene sehr komplex sein kann. Bitcoins hingegen können diesen Prozess vereinfachen. Mithilfe dieser digitalen Währung kann das Geld viel schneller, ohne zusätzliche Kosten weltweit versendet werden. Um zu unserem Beispiel zurück zu kommen: Die 200€, die nach Mexiko geschickt werden sollen, wären also in ca. 10 Minuten ohne zusätzliche Bearbeitungsgebühren dort, wo sie sein sollen. Um diese Transaktion zu ermöglichen, hat der Besitzer der Bitcoin ein spezielles Computer-Programm (Bitcoin-Client), auf dem eine Datei als „Wallet“ gespeichert ist. Damit der Wert der gespeicherten Bitcoins nicht einfach zu kopieren oder zu erhöhen ist, werden sie als reine Recheneinheiten gespeichert. Der Transfer mit Bitcoins basiert auf der Blockchain-Technologie, ein dezentrales Buchführungssystem, welches zwischen vielen verschiedenen Computern synchronisiert wird. Diese Computer (oder auch Notes genannt) bilden das Bitcoin-Netzwerk. Durch diese Notes werden die Hardware und der Strom gestellt, die die Blockchain benötigt und werden für diese Leistung mit Bitcoins entlohnt. Durch diesen Prozess (engl. Mining) haben die Notes die Aufgabe die Blockchain aufrecht zu erhalten, auch wenn einzelne Notes das Netzwerk verlassen. Nun geht es um den tatsächlichen Wert der Bitcoins: Dieser berechnet sich durch ihre Knappheit denn die Gesamtzahl der verfügbaren Bitcoins liegt bei 21 Millionen. Im weltweiten Finanzmarkt können Kryptowährungen wie Bitcoins durch ihre Vorteile gegenüber anderen Zahlungsmitteln eine fundamentale Rolle spielen.

Falls die Funktionsweise des Bitcoins immer noch nicht ganz klar sein sollte, liefert explainity ein super Erklärvideo zum Thema „Kryptowährungen“, wozu neben dem Bitcoin auch Ethereum und Ripple zählen:

Der Hype vergeht

Doch so positiv sich dieses Zahlungsmittel auch anhören mag, der Hype um den Bitcoin scheint zu vergehen. Schon seit einiger Zeit werden Bitcoins zum Bezahlen nicht mehr wirklich genutzt. Durch extreme Kursschwankungen müssen Ladenbetreiber und Online-Händler ihre Preise ständig neu anpassen. Das Problem, das hierbei auftritt ist, dass niemand sein Geld ausgeben möchte, wenn es keinen stabilen Wert aufweist. Da stellt sich die Frage, ob Bitcoins eigentlich noch als Zahlungsmittel taugen oder nur ein reines Spekulationsmittel sind. Ein Beispiel eines Berliner Cafés zeigt, dass die Transaktionen mit Bitcoins ausbleiben. Zu Beginn wurden noch einige Zahlungen im Jahr auf diese Weise durchgeführt, doch mittlerweile bleiben diese aus. Aber nicht nur bei kleinen Ladenlokalen oder Händlern versiegen die Bitcoin-Anfragen, auch bei Computer-Riesen wie Dell wurden die Bitcoin-Zahlungen wegen zu geringer Nachfragen wieder eingestellt. Einige andere Unternehmen zogen bereits nach.

Und wie geht es weiter?

Wie es mit der Entwicklung des Bitcoins weitergeht bleibt unsicher aber auch spannend. Zwar werden die angebotenen Bitcoin-Zahlungen bislang kaum genutzt, dennoch besteht hohes Potential in den verschiedensten Bereichen für die besagte Kryptowährung. Halten Sie sich also stets auf dem Laufenden, um den Anschluss an eine mögliche alternative Zahlungsmethode nicht zu verlieren!

Ihr TOP Tagungsteam wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Jobsuche und eine schöne Restwoche!

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