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König Maximilians Bildungsauftrag - Bayerisches Nationalmuseum

bayerisches nationalmuseum

Das von König Maximilian II 1855 gegründete Bayerische Nationalmuseum...

...in München zählt zu den großen kunst- und kulturhistorischen Museen Europas.

Auf etwa 13.000 qm kann man Sammlungen von internationalem Rang bewundern. Sie umfassen vor allem regionale Werke wie europäische Skulpturen und Kunsthandwerk.

Ein wenig Zeitreise gefällig? Das Bayerische Nationalmuseum ermöglicht genau das. Und etwas kulturelle Bildung kann man dabei auch noch mitnehmen! Das Nationalmuseum war nämlich zur Ausbildung der Handwerkerschaft eingerichtet worden und von Beginn an ein Bildungsauftrag an unterschiedliche Bevölkerungsschichten. Das Haupt- und das östliche Obergeschoss bieten in der heutigen Zeit einen historischen Rundgang vom frühen Mittelalter bis hin zum beginnenden 20. Jahrhundert.

Die Geschichte

In der Mitte des 19. Jahrhunderts gründete Maximilian II aus persönlichen Initiativen das Museum. Daraufhin legte in seinem Auftrag der Archivdirektor Karl Maria von Aretin Pläne für die Errichtung eines eigenen Wittelsbacher Museums vor. Durch die Gründung des Germanischen Museums in Nürnberg 1852 war es für den Bayerischen König ein Anlass seinem neuen Museum den Namen Bayerisches Nationalmuseum zu geben.

„Anstalt zur Aufbewahrung der interessantesten vaterländischen Denkmäler und sonstigen Überreste vergangener Zeiten.“

Im Vordergrund des Museums stand immer die Geschichte Bayerns aber auch Separatsammlungen kunsthandwerklicher Objekte richtete man ein. Den sogenannten Kern der Sammlung bildet der Kunstbesitz der Wittelsbacher, deren Bestände weit über die Grenzen Bayerns hinaus greifen. Diese Gegenstände sollten zeitgenössischen Künstlern und Handwerkern Anregungen geben und sogleich Vorbilder für ihre eigenen Arbeiten sein. Das Bayerische Nationalmuseum an der Münchner Maximilianstrasse konnte nach der Eröffnung 1867 einen bedeutenden Rang unter den Galerien und Museen in der Landeshauptstadt einnehmen.

Abwechslungsreiche Rundgänge

Den Besuchern bietet das Nationalmuseum historische, abendländische Kunstepochen vom frühen Mittelalter über Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus bis zum Jugendstil.

Hauptgeschoss

Im Hauptgeschoss (Erdgeschoss), werden kostbare Gemälde, Skulpturen und Bildteppiche präsentiert. Wertvolle Möbel, jede Art von Waffen und Kunsthandwerk vom frühen Mittelalter bis zur Aufklärung sind in diesem Geschoss des Museums zu betrachten.

Obergeschoss

Im Obergeschoss nimmt die Kulturgeschichte mit den Epochen vom Klassizismus bis zum frühen 20. Jahrhundert seinen Lauf. Gezeigt werden hier Skulpturen, Möbel, Meissner und Nymphenburger Porzellane, Jugendstilobjekte, Elfenbein- und Goldschmiedearbeiten, sowie Musikinstrumente und Spiele. Das repräsentative Hildesheimer Tafelgeschirr zählt mit über 200 Einzelteilen, zu den größten unter den deutschen Silberensembles des 18. Jahrhunderts.

Untergeschoss

Im Untergeschoss runden volkskundliche Bestände den kulturhistorischen Rundgang ab. Typisch ausgestattete Bayernstuben mit Möbeln aus den letzten vier Jahrhunderten, sowie das Hafnergeschirr und die weltberühmte Krippensammlung gehören dazu.

Das Museum bis heute

Mehrere Erweiterungen und eine Sanierung waren in den Jahrhunderten von Nöten. Schon beim Einzug besaß das Bayerische Nationalmuseum beträchtliche Sammlungen, die in den folgenden Jahren durch umfangreiche Neuzugänge erweitert wurden. Der Platz in den Ausstellungsräumen wurde knapp und Beschwerden von Überfüllung sowie Mängel in der Anlage stiegen stetig an. Eine Sanierung löste die Probleme nicht.

Und so wurde nach den Entwürfen von Gabriel von Seidl ein Neubau in der Prinzregentenstraße beschlossen. Heute gehört es zu den bedeutendsten und originellsten Museumsbauten seiner Zeit. Der Bau nutzt unterschiedlichste Stile aus mehreren Jahrhunderten. Drei gleichwertig vertretende Bauwerke, die über Querbauten miteinander verbunden sind. Die jeweiligen Fassaden im Stil der deutschen Renaissance, des Barocks und des Rokoko sind nur einige originelle Details des Nationalmuseums.

Bild: © Rafael Fernandes de Oliveira - Quelle: Wikimedia Commons

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