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"Morgen ist noch Zeit dafür, oder?“ – Keine Chance der Aufschieberitis!

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Aufschieberitis = Prokrastination?

Unter Aufschieberitis versteht man die Vermeidung sich konsequent, zeitnah sowie stressfrei an Aufgaben zu setzen und diese fertig zu stellen.

Die Bearbeitung wird hierbei so lange aufgeschoben, bis die Deadlines gefährlich nah sind und die Zeit immer knapper wird.

Prokrastination wird im Deutschen mit der Aufschieberitis gleichgesetzt, wobei beim ersteren einige Psychologen und Mediziner von einer ernst zunehmenden Krankheit sprechen. Allerdings können wir Ihnen an dieser Stelle Entwarnung geben. Sei es im Alltag der Besuch im Fitnessstudio, die Steuererklärung, lästige Hausarbeit oder im Job das Abarbeiten von unliebsamen Aufgaben. Jeder schiebt auf – der eine mehr und der andere weniger.

Warum schieben wir eigentlich auf?

Hierfür gibt es zahlreiche Gründe. In den häufigsten Fällen handelt es sich um:

  • Ablenkung: Ob Smartphone oder Facebook – aus einem kurzen Blick wird schnell eine stundenlange Beschäftigung, die dafür sorgt, dass wir wichtige und dringende Aufgaben lieber auf den nächsten Tag verschieben.
  • Leistungsdruck und Perfektionismus: „Ich will alles perfekt machen.“ – Dieser Ansporn ist zwar löblich. Allerdings besteht hier die Gefahr, dass durch den eigenen Perfektionismus die Fertigstellung der Aufgabe in weite Ferne rückt, da das Resultat nicht den (eigenen) Anforderungen entspricht.
  • Unterschätzung: „Ach das geht doch ganz schnell.“ – Der Aufwand wird unterschätzt und ehe man sich versieht, erfordert die Bearbeitung doch mehrere Stunden, obwohl die Zeit nicht ausreicht.
  • Angst vorm Scheitern: Sie haben Angst davor zu scheitern und beginnen daher erst gar nicht mit der Aufgabe? Auch das ist ein häufiger Grund, warum wir zum Aufschieben neigen.

Während die Gründe für die Aufschieberitis vielseitig sein können, sind die Konsequenzen meist gleich. Schlechtes Zeitmanagement, eigene Unzufriedenheit, ein erhöhter Stresspegel. All diese Faktoren schädigen auf kurz oder lang die Gesundheit.

Aufschieberitis? – Nein danke!

Um nicht in die Aufschieberitis-Falle zu tappen gibt es ganz einfache Tipps. Die effektivsten haben wir für Sie zusammengefasst:

Feste Tagesplanung

Halten Sie die gesamten geplanten Aktivitäten zu Beginn des Tages schriftlich fest. Neben den To-Dos halten Sie auch Hobbies, denen Sie am Tag nachgehen wollen schriftlich fest. Für sowas ist das Bullet Journal ideal. Dabei handelt es sich um eine Art Notizbuch, welches auf Ihre persönlichen Bedürfnisse angepasst wird. Die Idee stammt vom amerikanischen Produktdesigner Ryder Carroll, der für das Bullet Journal eine eigene Webseite veröffentlicht und damit einen regelrechten Trend erschaffen hat.

Aufgaben aufteilen

Je größer eine Aufgabe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie meiden. Es ist aus diesem Grund durchaus sinnvoll, eine größere Aufgabe in mehrere Teilaufgaben aufzusplittern. Die Teilaufgaben werden wiederum mit Deadlines versehen. Auf diese Weise erscheint die Hauptaufgabe nicht mehr so groß und realisierbar.

Musik für Motivation

Die perfekte Playlist als Motivationsbooster lässt sich ganz einfach via Spotify selbst zusammenstellen. Aber auch Amazon Prime hält gegen das Motivationstief die passende Playlist für jeden Musikgeschmack parat. Heißt daher nur noch: Kopfhörer auf und ran an die Arbeit!

Feste (Klein)Ziele setzen

„Die kommende halbe Stunde beschäftige ich mich nur mit der Aufgabe. Keine Telefonate und kein Blick ins Mail-Postfach.“ – Durch solche Kleinziele konzentrieren Sie sich auf eine Aufgabe. Die anschließende fünfminütige Pause dient dabei als Belohnung.

Störfaktoren ausschalten

Loggen Sie sich aus Facebook und Co. aus. Verstauen Sie Ihr Smartphone in der Schublade oder Tasche, um sich nicht ablenken zu lassen. Leichter gesagt als getan? Insbesondere für Internetbrowser gibt es zahlreiche Plug-Ins, mit deren Hilfe Sie Störfaktoren ganz einfach ausschalten. So können Sie zum Beispiel mithilfe von Self Control temporär Webseiten blockieren, für die Sie besonders „anfällig“ sind. Hierfür einfach das Plug-In im Browser installieren, auf das Totenkopf-Symbol klicken und genau die Begriffe angeben, die bei der Suche blockiert werden sollen. Self Control erkennt die festgelegten Begriffe in der jeweiligen URL und sperrt die entsprechenden Seiten für Sie. Rufen Sie die Webseiten dennoch auf, so werden Sie freundlich daran erinnert, dass Sie sich auf die Arbeit konzentrieren sollen.

Ergebnisse dokumentieren

Haben Sie am Ende des Tages wirklich sämtliche Ziele erreicht? Nutzen Sie die letzte viertel Stunde vor dem Feierabend, um die erledigten Aufgaben mit Ihrer am Morgen verfassten To-Do-Liste zu vergleichen. Auf diese Weise können Sie das Aufschieben lokalisieren und Ihre Selbstorganisation um ein Vielfaches verbessern.

Sich belohnen

Belohnungen gehören dazu und helfen Ihnen, um weiterhin auf Kurs zu bleiben. Sei es eine halbe Stunde Pause oder der Kauf eines guten Buches. Wählen Sie eine passende Belohnung, um sich während der Arbeit weiterhin zu motivieren.

Routine entwickeln

Routine und Struktur ermöglicht Ihnen einen leichteren Start in den Arbeitsalltag. So kann zum Beispiel die Routine im Büro morgens aus lüften, Kaffee holen und To-Do-Liste schreiben bestehen.

Eat the Frog

Jeden Morgen zunächst den Frosch essen bedeutet, dass Sie mit der für Sie unangenehmsten Aufgabe beginnen. So haben Sie „das Schlimmste“ bereits zu Beginn des Tages überstanden und sich gleichzeitig mit der Fertigstellung selbst motiviert.

Slow-Mail

Der Blick aufs Mail-Postfach raubt Ihnen zu viel produktive Zeit? Die Slow-Mail-Bewegung steuert dem entgegen, indem nur noch zwei Mal am Tag das Postfach aufgerufen wird. Sofern Sie das mit Ihrem Job vereinbaren können, legen Sie feste Zeiten fest, wann Sie Ihre Mails checken und beantworten. Dies kann beispielsweise 10 Uhr morgens und 15 Uhr am Nachmittag sein.

Konsequenzen verdeutlichen

Die Aufschieberitis hat zugeschlagen? Sie hängen lustlos vor dem Rechner und warten auf den Feierabend? Führen Sie sich die Konsequenzen vor Augen. Was passiert, wenn Sie Ihre Aufgabe nicht pünktlich, in mittelmäßiger Qualität oder zu spät erledigen?

Durchstreichen nicht vergessen!

Das Durchstreichen einer fertigen To-Do ist nicht nur ein befriedigendes Gefühl, sondern motiviert Sie auch gleichermaßen. Damit können Sie Ihre Konzentration während des gesamten Tages konstant halten.

Hochphasen berücksichtigen

Sind Sie eine Nachteule oder Lerche? Arbeiten Sie morgens oder in den frühen Abendstunden am produktivsten? Durch diese Erkenntnis können Sie Ihren Tagesablauf leichter strukturieren und die Bearbeitung von anspruchsvollen Aufgaben in Ihre Hochphasen integrieren, um bessere wie auch schnellere Ergebnisse liefern zu können.

Last but not least - positiver Selbstbetrug

Die Präsentation soll Donnerstagmittag fertig sein? Setzen Sie sich Ihre eigene Deadline auf Mittwochmorgen. So geraten Sie nicht nur unter Zeitdruck, sondern haben darüber hinaus noch Zeit, um die Arbeitsergebnisse zu optimieren.

Fazit

Gegen Aufschieberitis gibt es zahlreiche Tipps und Tricks. Wichtig ist, dass Sie genau das "Heilmittel" finden, welches Ihnen am besten hilft. Probieren geht deswegen über studieren. Motivieren Sie sich selbst zu Bestleistungen.

Wir von der TOP Tagung wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

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