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Blick in die Zukunft

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Wie Ihr Arbeitstag in 20 Jahren aussehen wird.

Donnerstagmorgen es ist 8 Uhr, als uns der Wecker mit sanften Tönen aus dem Schlaf holt.

Während wir langsam zu uns kommen und beginnen die Umwelt schärfer wie auch klarer wahrzunehmen, ertönt eine Stimme „Aufstehen. In neunzig Minuten beginnt Ihre Besprechung!“

Während wir uns langsam aus dem Bett quälen, recherchiert unser persönlicher Computer, welche News für uns relevant sein können, um diese anschließend komprimiert an unser Smartphone zu senden. Gleichzeitig werden unsere E-Mails nach Priorität sortiert, sodass bereits einige Minuten ausreichen, um sich auf den Arbeitstag vorzubereiten. Nachdem wir uns in Ruhe der Morgenwäsche hingegeben und anschließend gefrühstückt haben, blicken wir auf unser Smartphone. Welche Aufgaben liegen heute an? Muss ich heute ins Büro oder kann ich bequem aus dem Home Office heraus arbeiten? Im Laufe der vergangenen Jahre ist die Arbeitswelt sehr viel flexibler geworden. Klassische 9-to-5-Jobs sind selten – Arbeiten werden erledigt, wenn sie anfallen. Dementsprechend hat das Wochenende für die Arbeitnehmer der Zukunft eine geringere Relevanz.

Nachdem wir uns über den Tag informiert haben, entscheiden wir uns ins Büro zu fahren. Unser Job als Projektmanager bei einer Softwarefirma erlaubt es zwar, viele Aufgaben von zuhause aus zu erledigen, jedoch haben wir heute Lust auf unser Office. Generell hat sich auch hier so einiges verändert. Klassische Großraumbüros sind zwar noch vorhanden, allerdings sind Bürolösungen auf Zeit eine beliebte Alternative geworden. Während einzelner Projektphasen stellen Unternehmen ihren Arbeitnehmern Büroräume auf Zeit zur Verfügung, welche bereits alle nötigen Arbeitsmittel beinhalten. Bei Kooperationen zwischen verschiedenen Firmen erleichtern die sogenannten Coworking Spaces die Zusammenarbeit ungemein. Flexibilität wird dabei großgeschrieben.

Wir sind endlich am Büro angekommen. Der Scanner am Eingang nimmt uns genauer unter die Lupe und öffnet nach dem Vorgang die Tür. Sobald wir hereingekommen sind, erhalten wir eine Benachrichtigung auf unser Smartphone. Neben einer freundlichen Begrüßung bekommen wir eine kurze Navigation zu unserem heutigen Büroraum. Es gibt mittlerweile keine festen Räume pro Arbeitnehmer mehr. Stattdessen wird aus SmartRooms heraus gearbeitet. Diese passen sich an die Bedürfnisse sowie Stimmung des Mitarbeiters an. Beleuchtung, Mobiliar, Akustik wie auch Temperatur sind schnell und individuell geändert, sodass wir uns nur noch an unsere Work Station setzen müssen. Übrigens: Die ergonomisch gestalteten Arbeitsplätze beinhalten mittlerweile Laufbänder sowie höhenverstellbare Tische, welche die einseitige körperliche Belastung vorbeugen. So kann sich ganz bequem während der Bearbeitung der Aufgaben körperlich betätigt werden.

Der handelsübliche Desktop inklusive Rechner ist längst ein veraltetes Relikt vergangener Tage. Stattdessen wird mit Hologrammtechniken und großen Touch-Screens gearbeitet. Routinearbeiten wie die Recherche oder das Archivieren werden von Computern selbstständig erledigt und Gesprochenes automatisch dokumentiert und je nach Bedarf in eine beliebige Sprache übersetzt. Wir sind es mittlerweile gewohnt effizient und möglichst produktiv zu arbeiten. Keine Ablenkung, keine Zeit für Überflüssiges.

Schnell sind wir mit unserer To-Do-Liste fertig und schauen auf die digitale Uhr: 9:59 Uhr. Nur wenige Sekunden später werden wir in eine virtuelle Besprechung einbezogen. Wir sehen unsere Kollegen, welche aus dem Home Office heraus an dem Meeting teilnehmen. Selbstverständlich wird auch hier alles dokumentiert und abgespeichert. Persönliche Treffen „face-to-face“ sind äußerst selten geworden. Im Gegenzug gehören Live-Schaltungen mit Arbeitskollegen und Kunden zur Normalität. Die Besprechung ist bereits nach dreißig Minuten beendet. Wichtige Ergebnisse schickt uns unser persönlicher Computer zu. Hiermit ist unser Arbeitstag auch schon wieder beendet. Wir verlassen unseren SmartRoom und bewegen uns Richtung Ausgang. Beim Hinausgehen erhalten wir wieder eine Benachrichtigung – Unser Unternehmen verabschiedet sich von uns und wünscht uns einen angenehmen Feierabend. Auf dem Weg zum Auto treffen wir einen älteren Kollegen, welcher jetzt seinen Arbeitstag beginnt. Durch sein fortgeschrittenes Alter sei ihm ausreichend Schlaf wichtig, wie er sagt. Ruhestand – Ein Thema, welches durch den demografischen Wandel immer wieder zum Streitpunkt geworden ist. Unternehmen wollen nicht auf die Erfahrung sowie das Know-how der älteren Generationen verzichten. Deswegen sind Senioren bis weit über das Rentenalter hinaus in die Büro- und Wissensarbeitsprozesse eingebunden. Ein Umstand, der sowohl Vor- wie auch Nachteile mit sich bringt. Dennoch sind wir im Grunde zufrieden. Ein Arbeitstag im Jahr 2036 erfüllt uns genauso, wie vor 20 Jahren.


Gut zu wissen:
Das wird sich in der Zukunft auf jeden Fall verändern:

  • Jobs, welche derzeit durch Computerprogramme unterstützt werden, verschwinden in der Zukunft völlig. Hierzu gehören: Finanzanalysten, Packarbeiter, Einkäufer, Schiedsrichter, Bankschalterbeamte und Steuerberater.
  • Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischen immer mehr – Immer mehr Unternehmen werden sich vom klassischen 9-to-5-Prinzip distanzieren und ihren Arbeitnehmern flexible Arbeitszeiten ermöglichen.
  • Die Bedeutung von Hierarchien wird abnehmen. Junge Arbeitnehmer werden ihren Wert viel schneller erkennen und überzeugt sein, dass flache Hierarchien die Selbstorganisation und Ideenaustausch fördern.
  • Unternehmen werden mehr auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter achten. Denn nur ein gesunder Mitarbeiter kann volle Produktivität leisten. Gleichzeitig wird viel mehr Wert auf die Zufriedenheit im Job gelegt. Auch hier heißt die Devise: Nur ein zufriedener Mitarbeiter ist auch ein effizienter Mitarbeiter.
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