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Hunde im Büro - So klappt’s mit dem Chef

Der Hund: bester Freund des Menschen

Während die Vierbeiner schon längst Einzug in unsere eigenen vier Wände gehalten haben, gilt der Arbeitsplatz für einen Großteil noch als Tabuzone.

Doch warum ist das so? Und warum macht es durchaus Sinn, den Fellnasen einen festen Platz im Büro zu geben? Wir haben genauer recherchiert und Erstaunliches herausgefunden.

Der Bürohund – eine seltene Rasse

„Ein Hund im Büro? – Der bellt doch nur, macht Sachen kaputt, fällt durch seinen Geruch auf und löst Allergien bei Kollegen und Kunden aus“! So oder so ähnlich dürften die meisten Einwände lauten, die Mitarbeiter von ihren Chefs zu hören bekommen. Doch nicht immer treffen diese Einwände zu. Nehmen wir die Tierhaar-Allergie, diese betrifft nur rund zehn Prozent der deutschen Bevölkerung. Die Wahrscheinlichkeit also, dass Ihre Arbeitskollegen an einer Allergie leiden, dürfte sehr gering sein. Und entgegen den Behauptungen, dass Hunde das Büroklima stören, liefern Bürohund-Befürworter interessante Erkenntnisse, welche den einen oder anderen Einwand entkräften.

Die Vierbeiner leisten nicht nur in unserem Privatleben wertvolle Dienste. Auch im Job kann die bloße Anwesenheit einer Fellnase so einiges bewirken.

Die Begegnungen zwischen Mensch und Hund wirken sich positiv aus

Treffen Mensch und Hund aufeinander, so wird bei beiden das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Dies bewirkt, dass unsere Empathie steigt. Zusätzlich wird die Produktion des Glückshormons Dopamin angeregt. Der Stresspegel senkt sich merklich.

Darüber hinaus fördert ein Bürohund die Bewegungsaktivität. Der Weg zur Arbeit kann so zum Beispiel zu Fuß absolviert und die Mittagspause für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt werden. Herrchen bzw. Frauchen machen ihre Pausen regelmäßig, wodurch die Produktivität gesteigert wird. Des Weiteren beugt die neugefundene Bewegungsfreude typische Bürokrankheiten vor – ein Effekt, der auch Arbeitgeber erfreut.

Hunde im Büro verringern die Wahrscheinlichkeit eines Burnout

Der Umstand, dass jährlich Milliarden von Euro durch arbeitsbedingte Depressionen und Burnout verloren gehen, bereitet vielen Arbeitsgebern Kopfzerbrechen. Dabei kann die Lösung so simpel sein: Wissenschaftlich belegt ist nämlich, dass Hunde das Büroklima nachweislich verbessern und zudem zu einer gestiegenen Zufriedenheit beitragen. Zusätzlich reduzieren sie den Dauerstress – einer der größten Ursachen für Burnout.

Doch nicht nur Arbeitnehmer profitieren von den Vierbeinern bei der Arbeit. Auch für Unternehmen können Hunde im Büro von Vorteil sein.

Bürohunde stärken das Image des Unternehmens

Ist Ihnen „War of Talents“ ein Begriff? Es handelt sich dabei um die derzeitige Situation auf dem Arbeitsmarkt. Unternehmen stehen in gegenseitiger Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte. Das Gehalt allein zählt somit schon längst nicht mehr zu den wichtigsten Faktoren für zukünftige Mitarbeiter. Unternehmen versuchen daher, mit flexiblen Arbeitszeiten sowie der Möglichkeit auf Home-Office zu überzeugen. Die Erlaubnis, Hunde mit ins Büro nehmen zu können, kann ein weiterer Benefit sein.

Welche Voraussetzungen sollten Bürohund und Herrchen mitbringen, um Dauergast am Arbeitsplatz bleiben zu dürfen?

In erster Linie muss der Vierbeiner erzogen sein. Bellen, knurren oder anspringen sollten keinesfalls geduldet werden. Auch der Kontakt zu Fremden wurde im bestenfalls vorher trainiert. Des Weiteren sollten Hundehalter möglichst viel Rücksicht auf Kollegen nehmen, die Angst oder Scheu vor Hunden haben.

Ich will meinen Hund mit ins Büro nehmen. Wie sage ich es dem Chef?

Zunächst raten wir Ihnen, sich mit Kollegen auszutauschen. Gibt es irgendwelche Einwände gegen einen Bürohund? Wie sieht das Meinungsbild allgemein aus? Bestenfalls finden Sie Unterstützer im Kollegenkreis. Anschließend suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber. Hier ist es sinnvoll, Argumente vorzubereiten. Seien Sie überzeugend und vereinbaren Sie einen Probetag, an dem Sie Ihren Vierbeiner mit ins Büro nehmen. Danach sollte der Bürohund auch an Ihrem Arbeitsplatz eine heimische Rasse sein.