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EDV-Kurse: unnötig oder notwendig?

Behalten Sie den Hut auf!

Es gibt vermutlich eine Vielzahl von Software-Anwendungen, die Sie privat und/oder beruflich nutzen: das Office-Paket oder Ableger davon, Acrobat, SAP, CAD-Systeme, Word-Press, Webbrowser, Virenscanner ... Und alle werden mehr oder weniger regelmäßig aktualisiert, es gibt ständig neue Versionen. Haben Sie da noch den Überblick?

„Den Hut auf“ haben Sie nur dann, wenn Sie beurteilen können, was Sie an neuer Software brauchen und wie Sie sie einsetzen können.

Schöne neue Welt

Früher, in den 1980er-Jahren, hieß es EDV, elektronische Datenverarbeitung, galt als hochmodern und wurde als Einstieg in das papierlose Büro gefeiert. Akten und Karteikarten sollten überflüssig und durch Datenbanken und abgespeicherte Formulare und Schriftstücke ersetzt werden. EDV-Kurse waren damals notwendig, um sich mit der bis dato völlig fremden Art der Verarbeitung von Informationen auseinanderzusetzen.

Heute nennt man es IT, Informationstechnologie, oder IKT, Informations- und Kommunikationstechnik, denn der Austausch und die Bearbeitung von digitalen Daten hat mittlerweile alle Lebens- und Arbeitsbereiche erfasst. Fast jeder hat ein Smartphone und nutzt privat ein Laptop oder einen Tablet-PC, der Desktop-PC ist vom Büroarbeitsplatz nicht mehr wegzudenken, Maschinen und Produktionsanlagen laufen programmgesteuert und sind vernetzt. Selbst unsere Autos sind heutzutage „smart“.

Einige Softwaresysteme haben sich in der globalisierten Welt durchgesetzt und zum Quasi-Standard entwickelt. Ihre Nutzung gehört mittlerweile zu den weitverbreiteten Kulturtechniken – fast jeder kann damit umgehen. Unterstützt werden die User durch selbsterklärende oder angeblich intuitiv einsetzbare Programme, Online-Hilfen und im World Wide Web verbreitete FAQs, die nicht nur auf Standardfragen von Computer-Neulingen Antworten bieten. Braucht man da noch EDV-Kurse?

Sind EDV-Kurse „out“?

Natürlich ist das, was wir mit den Software-Programmen machen, elektronische Datenverarbeitung. Und die können wir – auch als „digital natives“ – nicht von Geburt an, sondern müssen sie lernen. Da der Begriff „EDV“ aber außer Mode gekommen ist, werden die Schulungen anders genannt und auf das Programm – oder das Gerät bzw. Betriebssystem – bezogen. Typisch sind Kursbezeichungen wie „Einführung in ...“ oder „... für Fortgeschrittene“.

Fakt ist: Bürosoftware wird in allen Branchen verwendet – ob Wirtschaftsunternehmen, Handwerksbetrieb, Dienstleister oder Verwaltung – und sogar im Privatleben. Daneben gibt es aber für speziellere Bereiche auch spezifische Programme – und die sind für Laien oder Einsteiger zunächst oft ein Buch mit sieben Siegeln. Um neue Software-Systeme beherrschen und auch mit den ständigen Aktualisierungen Schritt halten zu können, sind „EDV-Kurse“ ein Muss. Dabei reicht das Spektrum von der Einführung in Smartphone-Nutzung über SAP-Schulungen und die Anwendung von CAD-/CAM-Systemen bis hin zu Programmier-Workshops an CNC-Maschinen.

Durch Qualifizierung zum Erfolg

EDV-Kurse sind also notwendig: Als Einstieg in bislang unbekannte Soft- und Hardware-Systeme ebenso wie zur Vertiefung und Erweiterung der vorhandenen Kenntnisse sowie zur Kenntnisnahme der Neuerungen. Diese Kurse helfen, eine solide Wissensbasis aufzubauen und auf dem Stand der Technik zu bleiben. Damit schaffen sie die Voraussetzung für ein professionelles Arbeiten – und geben den Anwendern Sicherheit. Diese Sicherheit ermöglicht Top-Leistungen, die auch anerkannt werden. Das wiederum motiviert und spornt an – hier könnte der Karriere-Turbo einsetzen.

Der Begriff „EDV-Kurs“ mag altbacken klingen – Software- und Programmierkurse jedenfalls sind auch und gerade in der heutigen Zeit unverzichtbar, um Mitarbeiter zu qualifizieren und Organisationen funktions- und leistungsfähig zu halten.

Der perfekte Veranstalter

Als Veranstalter von IT- oder IKT-Schulungen sollte man darauf achten, das Level der Fortbildung von vornherein klarzustellen und damit die Zielgruppe möglichst genau zu definieren. Zudem sollten die Teilnehmer sich bereits im Vorfeld einen vollständigen Überblick über die Kursinhalte verschaffen können.

Bei der Weiterbildung selbst sollte darauf geachtet werden, die Veranstaltung thematisch gut zu strukturieren und Unterlagen als Gedächtnisstütze und Dokumentation bereitzustellen. Von überragender Bedeutung ist, die Teilnehmer einzubeziehen – Interaktion ist gefragt: Eine Frontalpräsentation taugt zwar als Einführung, ist bei der Erarbeitung der Kursinhalte und dem Vertrautwerden mit der Software aber wenig hilfreich. Fachchinesisch und „IT-Jargon“ sollten möglichst vermieden werden, damit alle Anwesenden den Erläuterungen folgen können und den Inhalt der Schulung verstehen.

Wichtig ist ein in der Größe angemessener und technisch entsprechend ausgestatteter Raum, in dem die Teilnehmer ihre Kenntnisse auch anwenden können. Schließlich eignen sich praxisnahe Veranstaltungen viel besser als ein Kurs mit einer theoretischen Herangehensweise, um das neue Fachwissen zu verankern.

TOP Räume

Räume nach Ihren Wünschen können Sie bei uns buchen. Diese sind für Gruppen von etwa 15 bis 20 Teilnehmern geeignet und für EDV-Kurse mit Notebooks ausgestattet. Sie können Ihre individuelle Software installieren und auf unseren technischen Support zurückgreifen. Eine schnelle Breitband-Internetverbindung und die Möglichkeit, Unterlagen auszudrucken, erlauben einen Top-Ablauf und ungestörtes Arbeiten. Zusätzliches technisches Equipment steht Ihnen ebenfalls zur Verfügung. Schauen Sie sich einfach unsere EDV-Räume an und informieren Sie sich über die Rahmenbedingungen.