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Gutes Betriebsklima – motiviert bei der Arbeit

Was ist Ihnen wichtig an Ihrem Job?

Ist es das Gehalt? Sind es flexible Arbeitszeiten? Oder zählt für Sie, wie für die meisten Menschen, ein gutes Betriebsklima zu den wichtigsten Dingen bei der Arbeit? Schließlich verbringen wir einen großen Teil unserer Lebenszeit an unserem Arbeitsplatz – da möchten wir uns dort doch auch wohlfühlen.

Ist die Stimmung im Betrieb mies, sinken unsere Leistungen. Denn nur ein Arbeitnehmer, der gerne zur Arbeit kommt, ist motiviert und kann Bestleistungen erbringen. Sein Einsatz für das Unternehmen und das Engagement bei der Erledigung seiner Aufgaben steigen.

Zahlreiche Firmen haben bereits den hohen Wert eines guten Betriebsklimas und motivierter Mitarbeiter erkannt. Manche stellen sogar einen sogenannten Feel Good Manager ein, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Er kümmert sich um das Wohl und die Sorgen der Mitarbeiter, soll eine gute Stimmung verbreiten, die Teambildung stärken und Probleme bei der Zusammenarbeit lösen. Hört sich doch gut an! Doch wie kann man das Betriebsklima selbst verbessern?

Tipps, um das Betriebsklima zu verbessern

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Zusammenleben im Betrieb so zu organisieren, dass sich alle dabei wohlfühlen. Ganz wichtig dabei ist die wertschätzende Kommunikation untereinander und über die Hierarchieebenen hinweg. Auch die Kollegen tragen durch ihr Verhalten viel zum Betriebsklima bei – wie man selbst. Und Firmenereignisse können genutzt werden, um sich näher kennenzulernen und gezielt den Teamgeist zu stärken.

Die folgenden Tipps zeigen, wie man den Arbeitsalltag – nicht nur im Büro – für alle angenehmer gestaltet und so das Betriebsklima nachhaltig verbessert.

Kommunikation ist alles

Reden Sie öfter mit Ihren Kollegen, tauschen Sie sich mit Ihnen aus. Nicht nur bei der Besprechung der anstehenden Aufgaben, sondern auch über private Angelegenheiten – wenn es erwünscht ist. Achten Sie dabei darauf, wie sich Ihre Mitarbeiter im Arbeitsalltag verhalten. Gibt es jemanden, der sich gern zurückzieht? Dann schreiben Sie ihm lieber E-Mails. Ein anderer hat immer nur wenig Zeit? Dann rufen Sie ihn lieber kurz an! Versuchen Sie, Ihren Teammitgliedern entgegenzukommen. So ist niemand gereizt oder fühlt sich abgelenkt.

Respekt wird immer groß geschrieben, ob im Büro oder an der Werkbank. Ganz gleich, wie nervig Ihr Kundentermin war, ob Sie eine Meinungsverschiedenheit mit dem Chef hatten oder private Probleme auf Ihnen lasten: Lassen Sie Ihren Frust nie an Ihren Kollegen aus! Sagen Sie lieber, dass Sie „im Moment nicht gut drauf“ und deshalb vielleicht ein wenig dünnhäutig sind. Das erzeugt Verständnis und federt Reaktionen der Gegenseite ab. Auch in Diskussionen ist Wertschätzung wichtig: Akzeptieren Sie von Ihrer Ansicht abweichende Standpunkte und Meinungen und bleiben Sie sachlich. So können Sie die Diskussionen auf einer ruhigen Ebene weiterführen.

Die Achtung den anderen gegenüber zeigt sich auch darin, Mitarbeiter nicht schlecht zu machen oder sie zu beschuldigen – schon gar nicht vor weiteren Anwesenden. Stellen Sie einen Kollegen nicht an den Pranger und melden Sie Unstimmigkeiten auch nicht gleich Ihrem Chef! Da fühlt sich nicht nur der so Angegriffene schlecht, auch Sie stehen dabei in keinem guten Licht. Besprechen Sie die Situation lieber direkt mit den Betroffenen und klären Sie den Sachverhalt auf.

Funktioniert die Kommunikation im Betrieb nicht, dann kann die Stimmung schnell kippen. Man versteht die Kollegen nicht und fühlt sich fremd. Es entstehen Missverständnisse. Gegenseitiges Kennenlernen fördert das Vertrauen und Verständnis, was eine aufgeladene Atmosphäre schnell entspannt.

Gemeinsamkeit macht stark!

Gemeinsame Unternehmungen fördern den gegenseitigen Austausch und schaffen so Verständnis und Vertrauen. Die Gruppe entwickelt ein Zusammengehörigkeitsgefühl und wird stärker. Also: Unternehmen Sie etwas mit Ihren Kollegen, verbringen Sie mit ihnen mehr Zeit und sprechen Sie mal nicht über die Arbeit. Lernen Sie sie richtig kennen. Ein erster Schritt sind bereits gemeinsame Kaffee- oder Mittagspausen. Dabei erfahren Sie, wie ein Mensch tickt, was ihn interessiert und bewegt. Vielleicht haben Sie sogar dasselbe Hobby?

Die Pausen kann man aber nicht nur beim gemeinsamen Kaffee oder Mittagessen verbringen, sondern auch beim Spielen. Kicker oder Brettspiele lenken vom Stress ab und machen den Kopf frei. Sie können aber auch auf Aktivitäten außerhalb der Firma setzen. Treiben Sie beispielsweise gemeinsam Sport, sei es das Joggen in der Mittagspause oder der abendliche Besuch im Fitnessstudio, oder bauen Sie einen Feierabendstammtisch auf. Auch ein Betriebsausflug oder eine Team-Building-Maßnahme stärkt die Beziehungen zwischen Mitarbeitern.

Gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen verbinden. Man fühlt sich zugehörig und versteht sich besser mit anderen. Nicht selten macht es auch Spaß, sich an diese Dinge später zu erinnern.

Erfolge und neue Seiten

Oft ist man in die alltägliche Arbeit so eingespannt, dass ein Projekt nach dem anderen vorbeizieht und die damit vom Unternehmen erzielten Erfolge gar nicht wahrgenommen werden. Man sollte sich jedoch die positiven Ergebnisse stets bewusst machen. Denn nur so bekommen Sie und Ihre Mitarbeiter das Gefühl, dass die eigenen Leistungen und das Team geschätzt werden und dass man auch wirklich etwas erreicht hat.

Aber nicht nur gemeinsame Erfolge sollten gefeiert werden. Wie sieht es mit Geburtstagen aus? Bringen Sie etwas zum Schlemmen mit und bereiten Sie genug Kaffee vor. Dann fühlt sich jeder wohl und freut sich über die Leckereien. Außerdem können Sie sich mit den Kollegen ein wenig unterhalten und lernen sie in einer lockeren und fröhlichen Atmosphäre kennen. Vielleicht entdeckt man dabei auch ganz neue Seiten an ihnen?

Jeder Kollege steht nicht nur für seine Arbeit, jeder ist ein Individuum. Freuen Sie sich darauf, welche spannende Geschichte jeder von ihnen zu erzählen hat.

Einrichtung und Deko

Wussten Sie, dass Farben die Stimmung beeinflussen? Die Farbe Blau regt zum Beispiel die Konzentration an, Rot weckt Emotionen. Orange und Gelb wirken auf uns freudig, erheiternd, befreiend und erwärmend. Schauen Sie sich zwischendurch doch Bilder in diesen Farbtönen an! Das ist recht einfach: Hängen Sie in ihrer Arbeitsumgebung, im Pausenraum oder in den Büros – wenn es geht – Poster auf und beeinflussen Sie Ihre Stimmung!

Zur guten Stimmung tragen auch Pflanzen bei. Dabei sind sie nicht nur praktisch, indem sie die Luftfeuchtigkeit steigern und die Raumluft filtern. Laut Feng Shui erhöhen Raumpflanzen das Chi, also die Lebensenergie. Sie verringern Stress und wirken sich positiv auf das Gemüt und die Psyche aus. Und wenn Sie nichts mit Feng Shui anfangen können, dann sind Raumpflanzen auch einfach schön anzusehen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, um sich gut und energiegeladen zu fühlen, ist das Licht. Im Sommer blühen wir alle auf: Die Tage werden länger, die Sonne strahlt öfter – das hebt die Laune. Doch wie ist das im Winter? Kälte und grauer Himmel drücken auf die Psyche. Tageslichtlampen können hier die Stimmung aufhellen. Das „biologisch wirksame Licht“ simuliert das Tageslicht von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang und spricht den natürlichen Tagesrhythmus des Menschen an. Damit steigert es unsere Produktivität, motiviert und erhöht auf diese Weise das Leistungsvermögen.

Farben, Pflanzen und etwas Sonnenlicht – oder sein Imitat –  und schon sieht die Arbeitswelt viel positiver aus!

Sich an die eigene Nase fassen

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie in den Betrieb kommen und Ihren Arbeitsplatz sehen, auf dem sich zu bearbeitende Papiere oder Werkstücke stapeln? Ihr Stimmungsbarometer fällt wahrscheinlich auf ein Tief. Dabei können Sie für sich selbst einiges tun, um Ihre Laune zu verbessern: Versuchen Sie doch, kurz vor Feierabend oder am Ende der Woche Ihren Tisch aufzuräumen und das Chaos zu beseitigen. So starten Sie mit einem sauberen Arbeitsplatz frisch in einen neuen Tag oder die neue Woche – wenn nicht die Heinzelmännchen während Ihrer Abwesenheit die Arbeitsfläche erneut belegen!

Die Einstellung zu den Kollegen ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Das Teammitglied neben Ihnen macht immer alles besser? Es produziert weniger Ausschuss, seine Projekte sind erfolgreicher, die Präsentationen sind schöner und der Chef lobt es immer? Hören Sie auf, sich selbst mit anderen zu vergleichen. Das führt auf Dauer zu Missmut und Gereiztheit. Der Kontakt zu den anderen Beschäftigten verschlechtert sich und Sie sind demotiviert. Belassen Sie es beim gesunden Konkurrenzdenken.

Große und kleine Dinge für gute Laune

Auch Kleinigkeiten und negative Gedanken bringen uns das Stimmungstief. Wir können aber einiges selbst dagegen tun! Wichtig ist, sich mit seinen Kollegen und Mitarbeitern gut zu verstehen und zu wissen, was sie antreibt und wie sie ticken. Das kann den einen oder anderen Konflikt vermeiden oder sogar lösen.

Doch auch andere Maßnahmen können die Stimmung heben. Wir haben die besten Tricks der Feel Good Manager für Sie gesammelt. Und die gelten nicht nur für Bürohocker!

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